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doch als sein erstarrtes Blut wieder wärmer nach dem Herzenznrückznströmen anfing, kroch er ganz dicht zn Tom heran; ihntrieb jene besondere Art von Selbstsucht, welche selbst hoffnungs-loses Elend erträglicher macht, sobald man wenigstens in Gesell-schaft von Andern davon betroffen wird.
„Wenn die Ebbe vollends eingetreten ist, werden wir wohlan's Land gehen können," begann er mit leiser Stimme, worinseine Todesangst sich ansprägte, wenn schon seine Worte eine wie-deranflebende Hoffnung ansdrücktcn.
„Da war allerdings Ein er, aber auch nur Einer, für dessenFüße die Wasser so gut wie ein trockenes Verdeck waren," ant-wortete der Schalnppenführer; „und wer nicht Seine Macht be-sitzt, wird nimmermehr von diesen Felsen nach dem Strande ge-langen." — Hier hielt der alte Seemann inne, und blickte seinemGefährte» mit einer Mischung von Unwillen und Mitleid in'sGesicht. — „Hättest du," fuhr er in feierlichem Tone fort, „hät-test du bei gutem Wetter mehr an Ihn gedacht, dann wärest duauch jetzt in diesem Sturme weniger zn beklagen."
„Glaubt Ihr denn noch immer, daß große Gefahr vorhandenist?" fragte Dillon.
„Für Solche, welche den Tod zu fürchten habe» — ja. Horch!vernimmst du nicht das hohle Brausen unter dir?"
„Da ist ja der Wind, der an dem Schiffe vvrübersaust!"
„Es ist das arme Ding selber, das seinen letzten Stoßseufzervon sich gibt," sagte der tiefbetrübte Schalnppcnführer. „DasWasser bricht über sein Verdeck herein, und noch wenige Minu-ten weiter und das hübscheste Muster von einem Schiffe, das jedie Wogen durchkreuzte, zerfällt wieder in Splitter, nicht großerals damals, da das Gerüste zn seinem Bau zusammengefügtwurde."
„Aber warum seid Ihr denn hier geblieben?" rief Dillon wild.
„Um, wenn es denn Gottes Wille sein sollte, in meinem Sarg