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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
Entstehung
Seite
341
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Längstens in einer Stunde," sagte Dillon, und schaute un-ruhig ans die Uhr.

So müssen wir anfbrechen, mein Junge," snhr der Obristfort, und ging nach der Thiire, die zu den Gemächern seiner Ge-fangenen führte;doch auch den Damen sind wir eben so gut wiediesen unglücklichen Uebertretern des Gesehes unsere Artigkeitschuldig so gehe, Christoph, und bringe Cäcilien meine freund-lichsten Wunsche; sie verdient sle zwar nicht, die halsstarrige Hexe,doch bleibt sie immer meines Bruders Harry Kind! Dort, du Erz-schelm, kannst du deine Sache wohl selbst am besten fuhren.Marens Antonius war ein Esel gegen dich, was List betrifft, unddabei doch ein glücklicher Freier; da war jene Königin von denPyramiden-"

Die Thüre schlos; sich bei diesen Worten hinter dem aufgeregtenVeteran, und Dillon stand nun allein neben dem Tisch und schienmit sich selbst im Zweifel zu sein, ob er den von seinem Ver-wandten vorgeschlagencn Schritt unternehmen sollte oder nicht.

Dem Schalnppenführer war das vorangegangene Gesprächznm größern Theil unverständlich gewesen; dennoch hatte er in derHoffnung, irgend einen Wink zu erhalten, den er znm Vortheilder Gefangenen benützen könnte, das Ende desselben mit ausneh-mender Geduld abgewartet. Ehe er sich darüber entscheidenkonnte, was wohl jetzt für ihn das Beste sein möchte, hatte sichDillon plötzlich entschlossen, den Gang nach dem Kloster wirklichzu unternehmen; rasch stürzte er mehrere Gläser Wein in einemAthem hinunter, und streifte darauf dicht an dem Schalnppen-führer vorüber, der hinter der offenen Thüre verborgen stand;dann ging's den Gang hinab, eilenden Schritts und mit der Hasteines Menschen, der, einem erzwungenen Entschlüsse gehorchend,nur gar zu gerne durch solche Eile seine eigene Schwäche vor sichselbst verbergen möchte.

Auch Tom zauderte jetzt nicht länger. Die Thüre, welche