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„Ihr richtet uns strenge, Obrist Howard," antwortete Griffith.
„Ich Euch richten!" fiel der alte Krieger ein, der in diesemAugenblicke jeden Andern, nur nicht seines Freundes Hugo Sohnin dein Jünglinge zn erkennen schien; „mein Amt ist nicht, überEuch zu richten — ja, wenn es das wäre! — Doch die Zeitwird kommen, gewiß, sie wird kommen! Ich bin ein geduldigerMann und kann den Verlauf der Dinge wohl abwarten; ja, ja,das Alter kühlt das Blut ab, und man lernt schon nach und nachdas Feuer und die Ungeduld der Jugend bezähmen: doch wenndas Ministerium eine Jnstizkommisstvn nach den Kolonien sendenund des alten Georg Howards Namen auf die Liste sehen sollte— einen Hund sollt Ihr mich schelten, wenn in einem Jahre nochein einziger Rebell am Leben ist. — In einer solchen Sache,Sir," fuhr er, gegen Borronghcliffe gewendet, ernsthaft fort, „wäreich ein wahrer Römer, und würde Alle hängen — hängen — ja,ich glaube sogar, Sir, ich könnte meinen eigenen Vetter, ChristophDillon, hängen lassen!"
„Erspart dem Kazikcn eine so unnatürliche Erhöhung vor derZeit," erwicdertc der Kapitän mit einer ernsten Bewegung derHand: „seht," fuhr er fort und deutete ngch dem Gehölz, „dortist Einer, der wohl besser für den Galgen paßt! Jener Mann,Mr. Griffith, nennt sich Euren Kameraden!"
Obrist Howards und Griffiths Blicke folgten der Richtungvon Borronghcliffe's Finger, und der Lieutenant erkannte augen-blicklich den Lootsen, der am Raume des Gehölzes mit über ein-ander geschlagenen Armen dastand und die Lage seiner Freundezn betrachten schien.
„Jener Mann," antwortete Griffith verwirrt, und zögerte,selbst die zweideutige Wahrheit, die sich ihm von selbst anfdrängte,anszusprechen, „jener Mann gehört nicht zu unserer Schiffs-gesellschaft."
„Und doch wurde er in Eurer Gesellschaft getroffen," er-