Zahlcnverhältniß berücksichtigen, in ihrer Art die verzweifeltste,die ich je mitgemacht habe! Ich spreche natürlich immer mitRücksicht auf die Anzahl der Streitenden! Das Gehölz ist ganzmit Todten besäet, und, wie Ihr bemerken werdet, haben wir hiernur einige der am schwersten Verwundeten mit uns genommen!"
„Herr Gott!" rief der überraschte Veteran, „daß ein solchesGefecht ans Flintenschnßwcite von der Abtei Vorfällen konnte, ohnedaß ich etwas davon wußte! Meine Sinnesthätigkcit ist, fürcht'ich, stark im Abnehmen, denn früher hätte eine einzige Salvemich ans dem tiefsten Schlafe aufgeweckt."
„Das Bajonet ist eine stille Waffe," erwicdertc der Kapitänganz gelassen, mit einem bedentnngsvollen Winke der Hand; „esist des Engländers Stolz, und jeder Offizier von Erfahrung weißrecht gut, daß ein einziger Stoß desselben das Feuer eines ganzenPelotons aufwiegt."
„Wie! Ihr kamt gar znm Handgemenge!" rief der Obrist;„beim Himmel, Borrongheliffe, mein tapferer, junger Freund, gernhätte ich zwanzig Tonnen Reis und zwei starkgebante Neger darumgegeben, wenn ich den Kampf hätte mitansehen können."
„Sans ilisMation hätte cs ei» hübsches Schauspiel für Euchabgegeben," erwicdertc der Kapitän; „doch dießmal gewannen wirden Sieg auch ohne Achilles Anwesenheit. Was die Affaire überlebte,ist gefangen, wenigstens Alle, die den englischen Boden betraten."
„Ha! und der königliche Kutter hat den Schooner aufgebracht!"fügte Obrist Howard bei. „So möge die Rebellion immer undewig zu Grunde gehen! Wo ist Kit ? mein Vetter Christoph Dillon?ich möchte ihn fragen, was die Neichsgesepe loyalen Unterthanenin dem jetzigen Falle zunächst vorschreiben. Nun Kapitän Borrongh-cliffe, wird's für die Geschworenen von Middlcsex, wenn nichtgar für den Staatssekretär selbst — Arbeit in Hülle und Fülleabgeben. Wo ist Kit, mein Vetter; der lenksame, scharfsinnige,loyale Christoph?"