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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
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Wir hörten euch feuern," rief der alte Krieger, indem er da-bei noch fleißig mit seinem feinen ostindischen Taschentnchc wischte,und ich beschloß, zn eurem Snccnrs einen Ansfall zu wagen, derbei zeitgemäßer Anwendung schon oft das Mittel zur Aufhebungeiner Belagerung war, obwohl die Ebenen von Abra'm, wennMontcalm ruhig hinter seinen Wällen geblieben wäre, wohl nie-mals sein Blut getrunken hätten."

O, sein Entschluß war ganz der eines Soldaten, und voll-kommen nach den Regeln der Kriegskunst," rief Manual;wäreich seinem Beispiele gefolgt, dieser Tag hätte einen andern Ans-gang genommen!"

Wie, wen haben wir denn hier!" rief der Obrist erstaunt;wer ist es, der in solcher Kleidung wagt, Belagerungen undSchlachten zn kritisier» ?"

Es ist ein Dux iueoxnitoruin, mein verehrter Wirth" ant-wortete Borrvnghcliffe;das heißt auf gut englisch: ein Kapitänder Marine im Dienst des amerikanischen Kongresses."

Wie! seid Ihr denn wirklich ans den Feind gestoßen? ach!und bei dem Ruhme des unsterblichen Wolfe Ihr habt sie gefan-gen genommen!" rief der hocherfreute Veteran.Ich beeilte mich,mit einem Theile meiner Garnison zu Eurem Beistände herbei-zukommcn, denn ich hatte Euch in dieser Richtung marschirensehen, und selbst den Knall einiger Musketen gehört."

Einige r!" unterbrach ihn der Sieger.Ich weiß nicht, wasIhr einige nennt, mein tapferer, alterFrennd: wohl mögt Ihrzu Wolfe's, Abercombie's und Braddock's Zeiten Tag für Tag solebhaft nach einander geschossen haben; aber auch ich bin schontüchtig im Feuer gestanden, und kann ein Wort in der Sachemitreden. In der Schlacht am Hudson z. B. war ein Mnsketen-geknatter, nicht anders, als das Raffeln einer Trommel; das istnun freilich Alles vorüber, doch leben noch Viele, die davon er-zählen können. Die heutige Affaire aber war, wenn wir das