strcngnng, sich aus der Umklammerung von fünf oder sechs Sol-daten loS zu machen; „feuert, und achtet nicht auf mich!"
„Wenn er's thut, verdient er gehängt zu werden," sagteBorrvughcliffe, „so hübsche Bursche gibt's doch wahrhaftig nichtin solcher Fülle, das; man sie nur wie wilde Bestien im Käfigniederschießcu sollte. Nehmt ihn vom Eingang de» Gewölbesweg, ihr Bursche, und stellt euch selbst in Reih' und Glied!"
Während Griffith auS dem Gewölbe heraufgestiegen war, hatteManual ganz mechanisch seine Leute in Ordnung gestellt, und soließen die Marincsoldaten, gewöhnt, Alles in Ueberciustimmung undnach der Schnur zu verrichten, den günstigen Moment zum Angriffnngcmrtzt vorüberstreichen. Borrvughcliffe's Mannschaft lud indessenihre Gewehre auf's Neue, und stellten sich hinter die verschiedenenMauertrümmer, so daß sie den Eingang zu dem Gewölbe mit ihremFeuer bestrichen, ohne selbst bedeutend ansgesctzt zu sein. Manualrekognoscirte in eigener Person durch einige Manerspalten höchstkaltblütig die Stellung seines Gegners, und zauderte jetzt um somehr, gegen die feindliche Streitmacht in dieser vortheilhasten Po-sition einen Angriff zu wagen. In dieser Lage wurden von beidenSeiten einige Schüsse abgescnert, die aber ganz ohne Wirkung blie-ben, bis Borrvughcliffe, die Unwirksamkeit eines solchen Angriffseinsehend, die Besatzung im Gewölbe zur Uebergabe ansforderte.
„Ergebt euch den Waffen Seiner Majestät König Georgs desDritten," rief er, „und ich verspreche euch Pardon."
„Wollt Ihr Euren Gefangenen loslassen, und uns freienDurchgang zu unfern Schiffen gestatten?" fragte Manual; „dieGarnison marschirt mit allen Kriegsehrcn ans, die Offiziere be-halten ihre Seitengewehre?"
„Nicht zulässig," crwiedcrte Borronghcliffe mit großem Ernst;„die Ehre von Sr. Majestät Waffen und das Wohl des Reichsverbieten einen solchen Vertrag; aber ich biete Euch Sicherheitder Person und ehrenvolle Behandlung."