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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
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während nun eure Wache vor der Thüre steht, wird man euchdurch einen andern Ausgang in die geheimeren Gemächer desFlügels und durch diese zu einem Fenster führen, von wo ihrleicht den Boden erreichen und in ei» nahes Dickicht entkommenkönnt) die weitere Rettung müssen wir dann eurer eigenen Um-sicht und Klugheit überlassen."

Wenn aber dieser Dillon, von dem du gesprochen, die Wahr-heit argwöhnen sollte, wie wollt ihr euch dann wegen der Be-günstigung unserer Flucht vor dem Gesetze verantworte«?"

Ich denke, er läßt sich wenig davon träumen, wer eigent-lich unter den Gefangenen sich befindet," versetzte Alice nachsin-nend;wohl aber mag er den Einen deiner Gefährten erkannthaben, und Selbstsucht mehr, als Eifer für den Staat, treibt ihnbei seinen Schritten."

Ich habe etwas Aehnliches vermnthet," erwiederte der Lootse,und ein Lächeln flog über seine Züge, in denen noch so eben dieunbezähmbarsten Leidenschaften geherrscht hatten, gerade wie dasletzte Anfflammen einer ersterbenden Fenersbrunst die Ruinenringsum nur noch greller hervorhebt.Dieser junge Griffith hatmich durch seine unbedachte Thörheit vom rechten Pfade abgelei-tet, und darum darf seine Geliebte schon Etwas für ihn wagen. Bei dir aber, Alice, ist es ei» anderer Fall; du bist hier blosGast und darum ist es unnöthig, daß deiner überhaupt nurbei der unglückseligen Geschichte Erwähnung geschehe. Solltemein Name dennoch genannt werden, so möchte dieser abtrünnigeAmerikaner, euer Obrist Howard, all' die Gunst nöthig haben,welche er sich durch Unterstützung der Sache der Tyrannei erwor-ben hat, um sich gegen die Ungnade der Minister zu schützen."

Ich wage kaum, eine so kitzliche Sache der jugendlichen Un-erfahrenheit meiner liebenswürdigen Freundin zu überlassen," er-wiederte Alice kopfschüttelnd.

Bedenke, daß ihre Neigung ihr zur Entschuldigung gereichen