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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
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»er war nur ein matter Frendenausbrnch gegen diesen innerlichenHerzensjnbel, der mich »»endlich hoch über jene falschen, niedrigenHeuchler emporhebt. Ich bat, flehend bat ich die Franzosenum daS geringste ihrer Fahrzeuge, wenn eS nur irgend die ge-wöhnlichen Eigenschaften eines Kriegsschiffes besäße; deutlich unddringend setzte ich ihnen ans einander, wie Klugheit und Not-wendigkeit geböten, mich mit den gehörigen Strcitkräften anszu-rüsten, denn selbst mit dieser geringen Macht sollten sie, so ver-sprach ich ihnen, mich stets her größten Gefahr gegenüber finden.Doch auch hier raubte mir Neid und Eifersucht den Genuß meinergerechten Ansprüche und mehr als die Hälfte meines Ruhms.Seeräuber nennen sie mich! Aber glaube mir, wenn ich irgendmit Recht so genannt werde, so hat, mehr als irgend eine Hand-lung gegen meine Feinde, die knauserige Ausrüstung von Seitenmeiner Freunde die Schuld daran zu tragen."

Und sollten diese Erinnerungen dich nicht anffordern, John,zu jener Treue znrückznkchren, die du deinem Fürsten und demVaterlande schuldest?" fiel jetzt Alice schüchtern ein.

Hinweg mit diesem thörichten Gedanken!" unterbrach sie derLootse, als ob er plötzlich durch die Beobachtung, welche Schwächeer hier verrathen, wieder zu sich selbst gekommen wäre;so gehtes überall, wo Männer durch ihre Thaten sich anszeichnen!Doch nun zu deinem Besuch! Ich besitze die Macht, um michund meine Gefährten ans diesen verächtlichen Banden zu befreien,und doch um deinetwillen möchte ich nicht gerne Gemalt ge-brauchen. Bringst du die Mittel, meine Befreiung ruhig zuerwirken?"

Wenn der Morgen kommt, werdet ihr alle in das Gemachgeführt werden, wo wir uns zum ersten Male trafen. Es wirddicß anf'Miß Howards Bitte und unter dem Vorwände geschehen,daß Mitleid und Gerechtigkeit sie antreibe, eure Lage näher zuuntersuchen. Man wird ihr diese Bitte nicht abschlagen, und