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zu überwältigen. Gewiß vergessen Sie, Miß Howard, daß solch'ein Abschied von Ihnen, mit solchen Aussichten vor mir, nichtviel besser als ewige, fast hoffnungslose Verbannung wäre!"
„Wir müssen Gottes Fügung vertrauen!" sprach Cäcilie weiter;„gefällt es ih'm, daß Amerika erst nach langjährigen Leiden freiwerden soll, so kann ich nur durch mein Gebet mein Vaterlandunterstützen; Sie aber, Griffith, haben einen Arm, und haben Er-fahrung, und können ihm bessere Dienste leisten. Darum vergeudenSie nicht Ihre Kräfte in träumerischen Planen eines künftigenhäuslichen Glücks, ergreifen Sie den Augenblick, wie er sich bietet, undkehren Sie ans Ihr Schiff zurück, wenn es in der That in Sicher-heit ist. Vergessen Sie dann dieses rasende Unternehmen, und füreinige Zeit wohl auch diejenige, die Sie dazu verleitet hat!"
„Das ist ein Empfang, wie ich ihn nicht erwartet hätte," ant-wortete Griffith; „und obwohl nur Zufall, nicht Absicht, heuteAbend mich in Ihre Nähe geführt hat, so hoffe ich doch, daß,wenn ich meine Fregatte wieder sehen sollte, cs nur in IhrerGesellschaft, Cäcilie, geschehen wird!"
„Sie können mir billiger Weise diese fehlgeschlagene Hoffnungnicht zum Vorwurf machen, Griffith, denn ich habe nie eine Sylbegesprochen, oder zu einem Worte meine Zustimmung gegeben,wodurch Sie oder sonst Jemand zn dem Glauben verleitet werdenkonnten, daß ich je freiwillig meinen Oheim verlassen würde."
„Miß Howard möge mich nicht für anmaßend halten, wennich sie an eine Zeit erinnere, wo sie mich nicht unwürdig fand,ihre Person und ihr ganzes Glück mir anzuvertrauen."
Hohe Röthe bedeckte Cäciliens Wangen, während sie erwiedertc:
„Auch jetzt zweifle ich keinen Augenblick an Eduard GriffithsWcrthe; doch Sie thnn wohl daran, mich an meine ehemaligeSchwachheit zn erinnern, denn der Gedanke an eine frühereThorheit und Unbedachtsamkeit kann meine jetzige Festigkeit nurnoch vermehren."