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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
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Katharina zauderte einen Augenblick mit nnmnthigcm Blick.

Ihre Dienerin, Mr. Griffith," sagte sie endlich:ich sehe,der hvchgelahrte Barnstable hat nicht nur mein Gekritzel glücklichhcransbnchstabirt, sondern es auch Jedermann znm Lesen überlassen."

Nun, da thun Sie ihm sowohl wie mir unrecht," antworteteGriffith;es war doch gewiß kein Verrath, wenn er mir einenPlan mittheilte, bei dem ich eine Hauptrolle übernehmen sollte."

O! ohne Zweifel stehen Ihnen die Entschuldigungen eben sorasch zu Gebot, wie Ihre gehorsamen Leute," crwiedcrte die jungeDame.Wie kommt es aber, daß der Herr des Ariel einen Ab-geordneten sendet, um einen Dienst, der ihm ganz cigenthümlichzukommt, statt seiner zu verrichten? Ist er etwa gewohnt, wennes sich um eine Befreiung handelt, der Zweite zu sein?"

Verhüte der Himmel, daß Sie je auch nur einen Augenblickso niedrig von ihm denken könnten! Wir haben Ihnen viel zn,verdanken, Miß Plowden, aber wir könnten doch auch noch an-dere Pflichten zu erfüllen haben. Sie wissen, wir dienen unseremgemeinsamen Vaterlande, und haben einen Vorgesetzten über uns,dessen Wink für uns Gesetz ist."

Nun, so kehren Sie denn, so lange es noch gestattet ist, ansIhre Fregatte zurück, Mr. Griffith, und dienen Sie dem bluten-den Vaterlande," sprach Cäcilie;und wenn endlich einmal dievereinten Anstrengungen seiner tapfer» Söhne die Feinde vonseinem Boden vertriebe» haben, dann laßt uns noch ans eine Zeithoffen, wo auch Katharina und ich in die geliebte Heimath zurück-kehrcn dürfen."

Bedenken Sie auch, Miß Howard, wie lange die gewaltigenHilfsquellen der brittischcn Macht diesen Zeitpunkt »och hinans-rücken können? Wir werden freilich siegen; eine Nation, die fürihre thcuerstcn Rechte kämpft, muß jederzeit siegen; doch für einarmes, zerstreutes und schon geschwächtes Volk, wie wir, ist esnicht das Werk eines Tages, eine Macht, wie die von England,