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und Heulen des Sturmwindes ruhig fortzuschlafen," sagte Ka-tharina; „dagegen hörte ich, das; sie bei der leisesten Berührunganfznfahren pflegen."
„Griffith!" wiederholte Cäeilie, und legte ihre schöne Handfurchtsam ans die seine.
Ein Blitz ist nicht rascher, als das Erwachen des jungenMannes war; er sprang ans, in der einen Hand mit wilder Ge-berde den Dolch schwingend, mit der andern eine Pistole denRnhestörerinnen drohend entgcgenstreckend.
„Zurück!" rief er; „nur als Leiche sollt ihr mich zum Gefan-genen bekommen!"
Seine zornige Stirne, die glühenden Angen, die wild umher-rollten, erschreckten Cäeilie»; furchtsam trat sie zurück und ließden Mantel niedcrfallcn, doch immer noch war ihr mildes Augezärtlich und vertrauensvoll ans ihn gerichtet.
„Ich bin's ja, Eduard; Cäeilie Howard ist gekommen, Sievom Untergänge zu retten; denn trotz Ihrer sinnreichen Verklei-dung hat man Sie dock erkannt."
Pistole und Dolch fielen alsbald auf die Bettdecke, und desSeemanns Auge, das kaum noch so wirr um sich geblickt hatte,strahlte vor Freude und Entzücken.
„Endlich ist das Glück mir günstig!" rief er. „Das ist gütig,Cäeilie; gütiger, als ich es verdiene, und weit mehr, als icherwartete. Doch Sie sind nicht allein."
„Meine Base Käthchcn ist's; ihrem durchdringenden Blicke ver-danken wir Ihre Entdeckung; sie hat mich freundlich hieher be-gleitet, um Sie zur Flucht zu bereden, — ja, und um Ihnennöthigenfalls dabei behilflich zn sein. Doch diese grausame Toll-kühnheit, Griffith — das Unglück auf solche Art selbst herans-znfvrdern!"
„Habe ich cs denn etwa umsonst versucht! An Sic, Miß Plow-den, muß ich jetzt appelliren; antworten Sie, rechtfertigen Sie mich!"
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