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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
Entstehung
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Alice Dnnscombe sie am Arm znrückhiclt und sich fragend an dieSchildwache wandte.

Sagtet Ihr nicht, es seien Drei? sind's bejahrte Männer?"

Nein, Mylady, lauter kräftige, tüchtige Bursche, die nichtsBesseres thnn könnten, als in Sr. Majestät Dienste zu treten, aberauch nichts Schlimmeres, als von ihren Fahnen weg zu laufen."

Sind sie einander in Jahren und Aussehen sehr ähnlich?" Ichfrage einem Freunde zu Lieb, der wegen einiger Knabenstreichedas Land verlassen und, wie icb höre, unter andern Tollheiten sichauch ans der See hernmgetrieben hat."

Ei, ein Knabe ist nicht darunter. In dem äußersten Zimmerlinks ist ein schlanker, ganz militärisch anssehender Bursche vonungefähr dreißig Jahren, der, wie der Kapitän glaubt, früher schondie Muskete getragen hat; ans ihn bin ich beordert, ein ganz be-sonderes Augenmerk zu haben. Ihm zunächst ist ein stattlicher,bildhübscher Junge, wie das Auge sich nur einen wünsche» kann,und ich könnte ganz traurig werden, wenn ich mir denke, was ihmbevorsteht, wenn er wirklich von seinem Scbiffe desertirt ist. Hierin dem Zimmer neben Ihnen ist ein schmächtiger, ganz kleinerMann, der besser zum Prediger, als zum Seemann oder Soldatentaugen würde, so einnehmend und beredt ist sei» ganzes Wesen."

Alice preßte einen Augenblick die Hand über die Angen, fasstesich aber bald wieder.

Durch Freundlichkeit läßt sich vielleicht mehr bei den unglück-lichen Leuten ansrichtcn, als durch Furcht," sprach sie;hier isteine Guinee, Freund, zieht Euch an das untere Ende des Gangeszurück, dort könnt Ihr sie eben so gut bewachen wie hier. Unter-dessen wollen wir versuchen, von ihnen selbst das Geständnis; ihreswirklichen Standes zu erhalten."

Der Soldat nahm das Geld, blickte dann etwas unentschlossenum sich, und gehorchte endlich der Aufforderung, da ihm die Be-merkung einlenchtete, daß die Gefangenen nicht entfliehen könnten,