Druckschrift 
5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
Entstehung
Seite
174
Einzelbild herunterladen
 

174

fäugnissen ganz »ahc und hielten inne, um zu untersuche», obund welche Hindernisse sich ihrem ferneren Wcitergehcn entgegen-stellcn wurden.

Nun, wahrhaftig, jetzt ist Alles verloren!" flüsterte Katharina,als sie in der Dunkelheit an dem oberen Ende eines ausnehmendlaugen, schmalen Ganges still hielten;hier steht die Schildwache,nicht, wie ich geglaubt hatte, unter den Fenstern, sondern in demGebäude selbst, was ist jetzt zu thnn?"

Laßt uns nmkehreu," sagte Cäeilie ebenfalls leise;ich vermagviel über meinen Oheim, wenn er gleich zuweilen unfreundlichscheint. Morgen früh will ich meinen Einfluß geltend machen,um ihn zur Freilassung der Gefangenen zu überrede», wogegensie ihm das Versprechen geben müssen, in Zukunft alle derartigenVersuche unterlassen zu wollen."

Morgen früh ist's zu spät," gab Katharina zur Antwort;ichsah Kit Dillvn, jenen Teufel von einem Menschen zu Pferdsteige». Zwar gab er vor, er wolle zu der morgigen großen Jagdansreiten, doch kenne ich sein boshaftes Auge zu gut, um michdurä; diesen Vorwand täuschen zu lassen. Er schweigt nur, umdesto sicherer zu gehen, und kommt der Morgen und findet Grifftthnoch in diesen Mauern, so bringt er ihn sicher aufs Schaffet."

Halt! nicht weiter!" rief Alice Dunscombe in der höchstenAufregung;vielleicht kommt uns ein glücklicher Zufall bei dieserSchildwachc zu Hilfe."

Mit diesen Worten trat sie vor, und nach wenigen Schritten wur-den die Mädchen von der Schildwache in ernster Stimme augerufeu.

Jetzt ist keine Zeit zu verlieren," flüsterte Katharina.Wirsind die Damen der Abtei und in häuslichen Angelegenheiten be-schäftigt," fuhr sie mit lauter Stimme fvrt;höchst ausfallendkommt es mir vor, daß wir hier in unserer eigenen WohnungBewaffnete autrcffeu."

Die Schildwachc präsentirte ehrerbietig und antwortete: