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geringeren Veranlassungen in der Regel der Fall war; aber miteinem Blick, in dem die ganze Würde seines Charakters sich ans-sprach, stand er ans, nnd nach einer mächtigen Anstrengung, umseine Gefühle in die nöthigen Schranken znrnckzndrängen, damitbei seinem Abgang der gehörige Anstand ja nicht verletzt werde,begann er seine Erwiederung folgendermaßen:
„Das; die brittische Konstitution eine glorreiche ist, das erleidetgar keinen Zweifel, junge Dame. Daß dieses Eiland die einzigeZufluchtsstätte ist, wo die Freiheit »och eine Heimath finden konnte,ist ebenfalls wahr. Die Tyrannei und Bedrückung des Kongresses,der die Kolonien in Armnth nnd Jammer erdrückt, ist dieses hei-ligen Namens gar nicht würdig. Rebellion, mein Fräulein, be-schmutzt Alles, was mit ihr in Berührung kommt. Mag sie auchnoch so oft unter der Sanktion der heiligen Freiheit ihr Werkbeginnen, immer wird sie mit Despotismus endigen. Von den Zei-ten der Griechen und Römer bis herab anf unsere Tage liefertdie Weltgeschichte hievon Beweise in Menge. Da ist z. B. JuliusCäsar — er war auch so Einer von euren Vvlksmannern, undendete als Tyrann. Oliver Cromwell ist ein zweites Exempcl —erst Rebell, — dann Demagoge, nnd — endlich Tyrann. DieseAufeinanderfolge ist so unausbleiblich, wie der Uebergang von derKindheit zur Jugend, und von dieser znm Alter. Was die unbe-deutende Geschichte betrifft, mein Kind, deren Sie zu erwähnenbeliebten, nämlich über — über — meine Privatverhältnisse, soläßt sich dabei blos bemerken, daß Nationalangelegenheiten ebenso wenig nach häuslichen Vorfällen bemessen werden dürfen, alsdiese nach der Politik der Völker sich bcurtheilen lassen."
Wie so manche, selbst bessere Logiker, nahm hier der Obristseinen Gegensatz für einen Beweis, nnd hielt einen Augenblick innc,um seine eigene Beredsamkeit zu bewundern; doch die Flut seinerGedanken, die, wenn es diesen Gegenstand galt, ihn unwiderstehlichüberfiel, riß ihn bald in ihrer Strömung mit sich fort: — „Ja, mein