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einen Anschlag gegen dieseKüste von Seilen des Feindes zn furchten,der, wie wir wissen, mit einer Fregatte und einem Schooner inder Nahe erschienen ist, und nicht minder ist uns bekannt, daßdie Kühnheit der Rebellen eben so groß ist, wie ihre schäm- undgottlose Verachtung der königlichen Rechte."
Im Anfänge, als Obrist Howard seine entschuldigende Ein-leitung begann, hielten die Gefangenen ihre Blicke mit vieler Auf-merksamkeit ans den Sprechenden geheftet, und diese Spannungerreichte einen noch höhere» Grad, als er ans den gefürchtetenAngriff anspielte, denn ehe er noch geendet, hatten zwei derselbenbedeutungsvolle, verstohlene Blicke mit einander gewechselt. Dochfolgte keine Antwort ans liefe Rede, und nach einer kurzen Panse,wodurch er seinen Worten Zeit gönnen wollte, de» gewünscbtenEindruck hervvrznbringen, fuhr der Veteran also fort:
„Wir haben, so viel ich weiß, keinen Beweis in Händen, daßihr ans irgend eine Art mit den Feinden unseres Landes in Ver-bindung stündet; da ihr aber anßerhalb^der königlichen Heerstraße,oder, besser gesagt, ans einem Fußpfade getroffen wurdet, derzwar, wie ich wohl weiß, von den Leuten ans der Nachbarschafthäufig betreten wird, nichtsdestoweniger aber nichts weiter alsein Fußpfad ist, so verlangt schon die bloße Pflicht der Selbst-erhaltnng von uns, euch hiemit einige Fragen vvrznlegcn, die ihr,wie ich hoffe, genügend beantworten werdet. Um mich also eurereigene» Seeansdrücke zn bedienen — woher kommt ihr? und wo-hin wollt ihr?"
„Zunächst ans Sunderland: wir wollen zn Land nach Whiteha-ven," antwortete eine leise, tiefe Stimme.
Kaum war diese einfache, bestimmte Antwort erfolgt, als dieAufmerksamkeit der Zuhörer sich plötzlich auf Alice Dnnscomberichtete. Mit einem leisen Schrei war diese unwillkürlich vonihrem Sitze anfgestanden, und ließ ängstliche und dabei wildeBlicke im Zimmer nmherrollen.