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nügcnd danken soll, den er für uns arme Mädchen an den Taggelegt hat."
Der Kapitän blickte sie einen Augenblick forscbcnd »nd miteinem Blicke an, der eine ihrer Antwort entsprechende Erwiederungzu drohen schien.
„Ein einziger dieser lächelnden Blicke, mein Fräulein," spracher, „märe ein reicher Lohn selbst für noch wesentlichere Diensteals die meinen, die es bis jetzt beim bloßen guten Willen bewen-den lassen mußten."
Katharina verbeugte sich mit größerer Freundlichkeit, als siegewöhnlich gegen die brittische Uniform an den Tag zu legenpflegte, und so ging cs nunmehr zu der nächsten Dame.
„Alice Dunscombe, Kapitän Borrougheliffe, Tochter eines sehrwürdigen Geistlichen, der ehemals Pfarrer in unserer Gemeindewar; sie gewährt uns manchmal das Vergnügen ihrer Gesellschaft,doch immer »och weit seltener, als wir Alle uns wünschen möchten."
Der Kapitän erwiederte Alicens höfliche Verbeugung, und derObrist fuhr fort:
„Erlauben Sic mir, Miß Howard, Ihne» den Kapitän Bor-ronghcliffe hiermit vorznstellcn; er hat sich in diesen gefährlichenZeiten von freien Stücken zur Vertheidignng von St. Ruth an-geboten, und verdient somit den ganzen Dank seiner Herrin."
Cäcilie erhob sich voll Grazie, und empfing ihren Gast mit derganzen Anmuth ihres bezaubernden Wesens. Der Offizier hattekeine Antwort für die üblichen Komplimente, die sie an ihn rich-tete: von Staunen gefesselt stand er da und blickte in ihr spre-chendes Antlitz; endlich legte er unwillkürlich die Hand auf'sHerz, und verbeugte sich tief, fast bis auf seinen Degenknopfherab.
Nachdem diese Förmlichkeiten pflichtschuldigst abgemacht waren,erklärte sich der Obrist bereit, die Gefangenen zu vernehmen.Während Dillvn die Thüre öffnete, warf Katharina einen kalten,