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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
Entstehung
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willkommen zn heißen; anch sehe ich gar nicht ein, warum diesestrenge Absonderung vor den Angen der Welt nöthig sein sollte."

Cäcilie blickte, ängstlich und überrascht, ans ihren Oheim, bissie endlich Worte zu einer Erwiederung finden konnte.

Wir verdanken Ihrer gütigen Aufmerksamkeit allerdings sehrviel, thenrer Oheim," sprach sie endlich;doch unsere Zurückgezo-genheit ist diese etwa so ganz freiwillig?"

Wie sollte sie es anders sein? sind Sie nicht Herrin hier imHanse, mein Fräulein? Als ich diesen Wohnsitz, wo Ihre und, mitIhrer Erlaubnis;, anch meine Vorfahren so lange in Ehren undAnsehen gewohnt, zu unserem Aufenthalte wählte, da geschah meineWahl keineswegs ans einem gewissen, natürlichen Stolze, dem ichbei^solcher Veranlassung wohl hätte Raum geben dürfen, sonderneinzig und allein in der Absicht, Ihre Bequemlichkeit und IhreWünsche dabei zu Rathe zu ziehen. Anch scheint mir Alles, wasmeine alten Angen hier erblicke», von der Art, das; wir uns wohlnicht zu schämen brauchen, unsere Freunde i» diesen Gemächernzu empfangen. Das Kloster von St. Ruth ist doch nicht so gänz-lich kahl, Miß Howard, und anch seine Bewohnerinnen dürfen sicheben nicht scheuen, sich vor der Welt sehen zu lassen."

Nun, so öffnen Sie die Thore der Abtei, Sir, und Ihre Nichtewird versuchen,der Gastfreundlichkeit ihres Besitzers Ehre zu machen."

Das heiße ich einmal frei und edel gesprochen, wie's HarryHowards Tochter geziemt!" rief der alte Krieger und rückte derNichte unvermerkt näher.Hätte sich mein Bruder das Feldlager,statt der Kajüte, znm Aufenthalte gewählt, wahrlich, Cäcilie, erwäre einer der bravsten und tüchtigsten Generale in Sr. MajestätDiensten geworden armer Heinrich! bis ans den heutigen Taghättest du vielleicht leben, hättest gerade jetzt die siegreichen Trup-pen deines Herrn im Triumph durch die aufrührerischen Kolonienführen können. Doch, er ist dahin, thenre Cäcilie, und hat dichmir als sein thcures Ebenbild und als die Erhalterin unseres