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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
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steuerbord, und Ihr werdet ihren Ehrentitel gleich auf der Laffet-tenwand bemerken; 's ist ein Name, über den sie wahrlich nichtzu crröthen braucht."

Das ist ein sonderbarer Beiname, obgleich sicher nicht ohneBedeutung!"

Ei, Sir, es liegt mehr Wahrheit darin, als Ihr Euch viel-leicht träumen lasset. Jener würdige Seemann, den Ihr dort anden Fockmast gelehnt seht, und der gelegentlich selbst als Reserve-mast dienen könnte, bediente diese Kanone, und hat mehr als einmaldurch die Art, wie er sie im Gefecht regierte, in den heißestenKämpfen mit John Bull den Ausschlag gegeben. Kein Marinc-soldat kann seine Muskete mit größerer Leichtigkeit handhaben, alsmein Schalnppenführer seinen Nennpfünder ans jeden beliebigenGegenstand richtet; und wegen dieser ihrer innigen Verbindung,nicht minder nm einer gewissen Aehnlichkeit in der Länge willen, heißtdas Geschütz, wie Ihr hier geschrieben seht der .lange Tonst."

Der Lootse hörte lächelnd zu, wandte sich jedoch bald wiedervon dem Sprechenden ab, und der tiefe Ernst, der seine Stirnebeschattete, zeigte nur zu deutlich, daß er nur ans augenblicklicherGefälligkeit gescherzt hatte. Sofort wandte sich Griffith an Barn-stable mit der Bemerkung, daß jetzt, da der Stnrm schon merklichnachgelassen habe, der geeignete Moment znr Abfahrt gekommensein möchte.

So zn seiner Pflicht znrückgernfen, vergaß der Kommandantdes Schvoners das angenehme Thema, worin er sich so gerne überdie Vorzüge seines Schiffes erging, und gab die nöthigen Befehle,um dasselbe, wie verlangt, in Gang zn bringe». Der kleineSchooner gehorchte allmählig der Kraft des Steuerruders und fielvom Winde ab; die Falten seines Raasegels, obwohl dasselbeklngerwcise noch eingerefft war, öffneten sich den Lüften dasSchiffchen verließ pfeilschnell seinen mächtigeren Gefährten, undtanzte einem Meteore gleich über das Gewässer hin.

Der Lovrse. 8