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Bald verschwamm der Rumpf der Fregatte mit seinen schwar-zen Massen in der Entfernung/ und lange, ehe die Sonne hinterEnglands Hügel hinabgcfnnken, waren die schlanken Masten desZweideckers nur noch an dem leichten Gewölk der Segel zu erken-nen, mit denen er sich ans der Stelle zn erhalten suchte. Wäh-rend ans der einen Seite das Schiff verschwand, schien ans derandern das Land ans der Tiefe des Occans emporzntanchen, undso rasch war ihre Fahrt, daß nach und nach die Edelsttze an derKüste, dann auch die kleineren Gebäude und selbst die Hecken sichimmer deutlicher vor den Angen der kühnen Seefahrer ansbrei-teten , bis die Schatten des Abends die Landschaft cinhüllten, unddie ganze Scene vor ihren Angen in der hereinbrechcndcn Dun-kelheit der Nacht verschwand, so das; nur noch ein schwacherUmriß des Landes ihnen entgcgendämmerte, während die düsterenWogen des Oceans hinter ihnen mit erschreckender Heftigkeit sichemporthürmten.
Noch flog der kleine Ariel, gleich einem Seevogel, der sicheinen Ort zur nächtlichen Ruhestätte anssncht, über den Oceanhin, und schoß so furchtlos, als ob die Gefahren der vorangcgan-genen Nacht längst wieder vergessen wären, dem dämmerndenLande entgegen. Weder Klippen noch Untiefen schienen seinenLauf anfhalten zn können; kühn glitt er in den dunkeln Schat-tenstreif, der von den hohen Felsen des Ufers auf die See herab-geworfen wurde, und so verlassen wir ihn für jetzt in einer Bucht,die er nach schwieriger Einfahrt endlich gewann, und wo dieSchiffer schon oft vor den Gefahren des deutschen Oceans eineZustncht gesucht und gefunden hatten.