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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
Entstehung
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«in Bischof verrichten: ich mochte gar zu gerne sagen können,diese beiden fürwitzigen Name» da, die dn hier nnten am Briesestehen siehst, seien znm letzten Mal in solcher Gesellschaft neben«inandcr gesegelt."

Es läßt sich nicht machen," crwiederte sein Frennd kopf-schüttelnd, und versuchte, ein Lächeln zn erzwingen, das seintheilnehmendes Herz jedoch sogleich wieder unterdrückte;es wirdnicht gehen, Richard; wir müssen unsere eigenen Neigungen demDienste sür's Vaterland znm Opfer bringe»; auch ist dieser Lootsenicht der Mann dazu, der sich gutwillig von seinem Ziele abbrin-gen läßt"

Dann laß ihn sein Ziel allein verfolgen," rief Barnstable.Keine Macht ans der Welt meine Vorgesetzten jederzeit na-türlich ausgenommen soll mich abhaltc», diese winzigen Sig-nale anfznstecken, und mit meinem schwarzäugigen Käthchen ins-geheim ein Zwiegespräch zn pflegen. Und vollends gar so einarmseliger Lootse! Meinethalben mag er luven") und wenden,ganz wie's ihm beliebt, wenn ich nur wie ein treuer Magnet nachmeiner alten Ruine steuern kann, wo ich dann meine Angen aufjenen romantischen Flügel mit den drei rauchigen Wetterfahnenrichten werde. Nicht daß ich meine Pflicht vergessen möchtenein, nein, ich will dir ja gerne die Engländer einfangen helfen;doch ist dies; geschehen, dann heißt's: Juchheisa! jetzt KatharinaPlowden und meine treue Liebe!"

Pscht! Tollkopf! die Wachstube hat gar lange Ohren, undunsere Schoten sind so ziemlich abgenützt und dünn. Ich mußdich selbst wie mich zn unserer Pflicht anhaltcn. Es ist keinKinderspiel, das wir Vorhaben; es scheint sogar, unsere Kommis-saricn zn Paris haben für diesen Zweck nicht weniger als eineFregatte für nöthig gehalten."

Barnstable's Fröhlichkeit wurde durch den Ernst seines Freun-

') Luven ein Schiff gegen den Wind drehen.

D. U.