104
kann, wenn anch die Gefangennehmnng der beabsichtigten Perso-nen mißlingen sollte."
„Aber dieser Lootse! denke doch mir, wie der uns beständigin der Schlinge hält, und uns Alle am Ende noch den Raaen einesenglischen Schiffes überantwortet, wenn cs ihm, durch Drohungoder Bestechung verlockt, einmal einfällt, den Mund zu öffnen!"
„Da hätte er aber doch besser gethan, wenn er das Schiffans den Klippen, in die er es geführt, hätte stranden lassen; da-mals hätten wir doch gewiß zuletzt daran gedacht, daß er einVerräther sein könne," entgcgnete Griffith. „Ich folge ihm ver-trauensvoll, und will nun einmal glauben, daß wir mit ihmbesser fahren werden, als wir ohne ihn thnn könnten."
„Meinetwegen mag er uns an die Schwelle seiner fnchsjagen-dcn Staatsminister führen," rief Barnstable, und steckte seinSignalbnch in die Brusttasche; „jedenfalls habe ich hier eineKarte, die uns den Weg nach dem gewünschten Hafen zeigen wird.Laß mich nur erst einmal wieder den Fuß aufs Festland sehen,und wenn dann jene lachende Hexe abermals vor meinen Angenihr Tan schießen läßt, und wie ein fliegender Fisch vor einemDelphin mit der Windsbraut dahinsegelt — dann sollst du micheine Memme schelten dürfen — den Kaplan müssen wir aber dochmit an's Land nehmen, Griffith?"
„Deine Liebeswnth macht dich eben so unvernünftig wie denMarinesoldaten. Möchtest du nicht gar mit einem Streifkorps,wie das unsere, beilegen, um Predigten anznhören?"
„Ei bewahre; zwar daß wir am Ende umsonst beilegen könnten,das läßt sich vielleicht nicht vermeiden, aber bei einer solchen Jagdgibt's doch so manche Gänge, wo man Zeit findet, um frischenAthen; zu schöpfen, und da könnten wir unsere Muße wohl ebenso gut auch dazu verwenden, uns von dem Manne in aller Ge-schwindigkeit kopnliren zu lassen. Er weiß mit seinem Gebetbuchvortrefflich nmzugehen, und könnte die ganze Sache so gut wie