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„Nicht weiter," fiel hier der Lootse ein. „Er hat ein Rechtzn^seinen Zweifeln, nnd unsere Pflicht ist's, sie zu beschwichtigen.Mir gefällt der stolze, furchtlose Blick dieses jungen Mannes, nndwährend er den Galgen von meinen Hände» fürchtet, will ich ihmbeweisen, daß er mit seinem ganzen edlen Vertrauen ans michbauen darf. — Leset, Sir, nnd sagt mir dann, ob Ihr nochlänger Mißtrauen gegen mich heget?"
Während der Fremde sprach, steckte er die Hand in seine Brnst-tasche, nnd zog ein mit Bändern verziertes Pergament mit einer-silbernen Siegclkapsel hervor, das er ans der Tafel öffnete und vorGriffith ansbreitete. Er deutete dabei mit ausdrucksvoller Mieneans verschiedene Punkte der Handschrift, nnd dabei leuchtete seinAuge von ungewöhnlichem Feuer, und seine sonst so blaffen Zügewaren unverkennbar mit einer schwachen Röthe übcrgoffen.
„Seht!" sprach er, „das Köuigthnm selbst trägt kein Beden-ken, zn meinen Gunsten zu zeugen, nnd dies; hier ist kein Name,der einen Amerikaner mit Furcht erfüllen könnte."
Griffith blickte mit Staunen ans des unglücklichen Ludwigszierliche Namcnsnnterschrift, welche den Rand des Pergamentsschmückte. Als aber sein Auge, dem Finger des Fremden folgend,den Haupttheil des Dokumentes durchlas — da wich er bestürztzurück, nnd heftete den begeisterten Blick ans den Lootsen, wäh-rend die Glut mnthiger Begeisterung in seinen Zügen loderte.
„Führt —" rief er, „führt mich! ich folge Ench bis in denTod!"
Ein Lächeln freudigen Triumphs zuckte über die Lippen desFremden; er nahm den jungen Mann unter'»! Arm nnd führteihn in eines von den Staatszimmcrn, während der Kommandantder Fregatte, der mehr ruhiger Zuschauer als thätigcr Theilneh-mer der Scene gewesen war, in seiner gewohnte», nnerschntter-ten Gelassenheit in der Kajüte znrnckblieb.