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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
Entstehung
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In den Wind, ihr Bursche! geht in den Wind! wir sind jamit dem Vordertheil ganz abgefallen."

Der Mann am Rad wiederholte seine frühere Meldung, undfügte noch hinzu, er oermnthe, ,das Schiff laufe rückwärts'.

Hal'tch die unteren Segel ein, Mr. Griffith," rief jetzt derKapitän,und lasch »ns den Wind prüfen."

^ Alsbald vernahm man das Raffeln der Blöcke, und die unge-

heuren Segeltücher, die von de» unteren Raaen herabhinge», wur-den augenblicklich ,in's Geitau gebunden'. Kaum mar diesesManöver ausgeführt, so versank Alles an Bord in athemlofesSchweigen, als ob die Anwesenden ans dem jetzigen Erfolg ihrkünftiges Schicksal hätten abnehmen wollen. Unter den Offizieren* wurden bald verschiedene sich widersprechende Meinungen laut,als Griffith mit einem Male die Kerze ans einer Laterne hcrans-nahm, sich damit ans eine von den Kanonen stellte und sie, den Armhoch erhebend, dem freie» Spiele der Luft preisgab. Die schwacheFlamme flackerte eine Zeitlang unstät umher, und brannte dannruhig und masteugerade. Eben wollte Griffith den ausgcstrecktenArm wieder senken, als er plötzlich stille hielt: er fühlte mit einemMale eine leichte Kälte an der Hand das Licht wandte sichl sachte dem Lande zu flimmerte flackerte und erlösest.

Nicht ein Augenblick darf jetzt verloren werden, Mr. Griffith,"rief der Lootse laut;außer Euer» drei Topsegelu laßt alles Andere^ eiuziehen und beschlagen, und auch jene müssen doppelt eingerefft' sei». Jetzt ist die Stunde da, Euer Versprechen zu erfüllen."r Erstaunt zögerte der junge Mann eine Weile, als die feste

klare Stimme des Unbekannten so unerwartet an sein Ohr schlug.Rasch aber wandte er seine Blicke seewärts, sprang wieder aufs^ Deck herab, und schickte sich an, dem Befehl mit einem Eifer zu

k gehorchen, als ob Leben und Tod von dessen Erfüllung abhinge.

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') Segel Halen cinziehen.

D. U,