Mode und zwar in dem Grad, als die Neu-Uorker selbst gewahrwerden, daß es noch andere „Städte" in Amerika gibt, welche sicheines gewissen Alters, einer gewissen Anzahl Kapitalisten, vielerMüsstggänger und einer Fülle saullenzerischen, schreienden Gesin-dels rühmen können.
Diese kleinen Eigenthümlichkeitcn waren jedoch nur Sonnen-slecken. Die Familie war, als ein Ganzes betrachtet, wirklich ent-zückend, und lange, ehe die Abendstunde kam, hatten alle ihreGlieder unsere ganze Thcilnahme gewonnen.
Wir fanden, daß eine fünfte Person zu dieser Gesellschaft ge-hörte, welche sich diesen Abend nicht sehen ließ. Aus der Unter-haltung der Frauen war cs jedoch leicht, aus folgende wesentlicheUmstände zu schließen. Diese fünfte Person war ein Mann, erwar bejahrt und fühlte sich unwohl, daher er in seiner „Back"blieb. Mehrere zierliche Teller mit Leckerbissen waren abwechselndvon den beiden jungen Mädchen diesen Abend von der Tafel inseine Kajüte gebracht worden, und jedes Glied dieser lieblichenFamilie schien beeifert, Etwas zu seiner Behaglichkeit beizutragen.Diese Anhänglichkeit und Thcilnahme erregte unser lebhaftes In-teresse, und lange, ehe man zur Ruhe ging, fühlten wir einigeNeugierde, diesen alten Mann zu sehen.
Unter den Frauen war keines andern Namens als des derMistreß Osburne erwähnt worden, sonst hieß es nur „Großmama,"und „Mama" und „Dolly" und „Schwester"*), „Mutter" und„Großmutter" hätte uns besser gefallen, auch hätten wir die Na-men der Schwestern lieber gehört als „Schwester", wie wir denndiese liebenswürdigen, ansprechenden Frauen durchaus nicht alsMuster des feinsten Tones hinzustellcn wünschen.
Wir verbrachten eine sehr ruhige, angenehme Nacht, und alleReisende erschienen am nächsten Morgen mit lächelnden Gesichtern.
*) Im Original acht Amerikanisch „Vranä-ms" und ,,Aa" und ,,8is" statt,,sist«r." Der Ueberseizer.