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würden. Die Zahl der Reisenden war groß, — ein buntes Ge-misch, wie gewöhnlich, aus allen Thcilen des Landes.
Eine Gesellschaft zog durch die ungemeine Schönheit derFrauen bald unsere Aufmerksamkeit auf sich. Wie es schien, warenes eine Großmutter, trotz ihres Alters rüstig und gut aussehend,eine Tochter, welche den Vierzigen nahe zu kommen schien, undzwei ungemein hübsche Mädchen von sechzehn und achtzehn Jahren,welche wir für die Töchter der Letztem hielten. Die große Fami-lienähnlichkeit führte uns sogleich zu dieser Klassenverthcilung,welche sich später als richtig ergab.
Durch zufällige Bemerkungen erfuhr ich, daß die Mädchen auseiner „östlichen" Erziehungsanstalt kamen, denn in den nordwest-lichen Staaten blühen solche Einrichtungen der Civilisation nochnicht. Es schien uns, als könnten wir in der Mundart der ver-schiedenen Glieder dieser Familie die Abstufungen und Eigenthüm-lichkeiten gewahren, welche die Abstammung und die Sitten desEinzelnen andeuten. So war die Goßmutter in ihrer Redeweisenicht so ganz „westlich", wie die Tochter, während die Enkelinnenoffenbar unter dem Einflüsse der verbessernden Erziehungsanstalt,oder wie Mädchen sprachen, welche sich über diesen Gegenstandhatten belehren lassen.
„Ausgezeichnet" — und „ja, Herr!" —und „das ist eineThatsache," — diese Ausdrücke waren oft in dem Munde derfreundlichen Mutter, und selbst die Großmutter gebrauchte sie,allein nicht so oft, wie die Tochter, während die jungen Mäd-chen ein wenig verwirrt, ja erstaunt darein sahen, so oft ihreMutter, welche sich überhaupt sehr offen auszusprechcn schien, siehören ließ.
Daß diese Leute keiner höhern Gesellschaftsklasse angehörten,ließ sich selbst aus ihrer Sprache abnehmen. Sie nahmen, wie ichbemerkte, öfter Veranlassung, von Ncu-Uork zu sprechen, das siegewöhnlich „die Stadt" nannten. Dieß kommt allgemach aus der