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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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für ihn kaum minder gefährlich, als die feindliche Nähe des Bärcn-fleisch und seiner Gefährten.

Jede Verzögerung konnte jedoch die schlimmsten Folgen nachsich ziehen. Nachdem man daher gekocht und gegessen hatte, setztendie Canoes ihre Fahrt fort, und Peter nebst Taubenflügel begleite-ten sie, ließen aber ihr Canoe zurück. Peter bestieg le Bourdon'sund Margaretes Boot, während der Chippcwa in dem Boote Gcr-shom's Platz nahm. Diese Einrichtung wurde getroffen, um injedem Cauoe zwei Ruderer zu haben, denn es war möglich, daßnur die größte Eile sie rettete.

Der Wind hielt sich noch westwärts und die kleinen Barkenliefen rasch. Gegen das Ende des Tages näherte sich die Gesell-schaft der Enge, und Peter ricth, die Segel cinzunehmcn. Erwollte dadurch verhüten, daß die Canoes gesehen würden, eineVorsichtsmaßregel, welcher der Umstand noch zu Hilfe kam, daßsie sich so nahe als möglich an dem Lande hielten, wo so kleine,niedrige Gegenstände leicht mit den Schatten verflossen, welche diethcils mit Wald, theils mit Buschwerk bewachsenen Ufer aus dasWasser warfen.

Es war völlig dunkel, als die Canoes in den St. Clair-Flnßeintraten. Von Wind und Strömung begünstigt, machten sie rascheFortschritte, und als der Tag anbrach, lief Peter welcher einevon dem gewöhnlichen Kurs verschiedene Richtung eingeschlagenhatte, aus einem der vielen Arme, welche von dem Flusse in denSee führen, und wo Wasserpflanzen einen vollkommenen Schirmbildeten in den St. Clair ein.

Diesem Umwege hatten die Flüchtlinge es zu danken, daß sienicht in die Hände einer Abtheilung ihrer Feinde fielen, wie diebeiden Indianer sich dessen später vergewisserten. Bärenfleisch hattezwei Canoes, deren jedes mit fünf Kriegern bemannt war, hierzurückgelassen, um die Hauptzngänge zu dem St. Clair zu be-wachen, da er nicht erwartete, daß der Bienenjäger und seine