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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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denn er glich darin den meisten Männern, die, wie gleichgiltig fieselbst in Bezug auf Religion sein mögen, es ganz gern sehen, wennihre Frauen sich dem Einflüsse derselben fügen.

Nach einer kurzen Pause, welckie als ein Beweis der Achtunggelten konnte, die man diesem Gegenstände widmete, glaubte er, erdürfe nach den Umständen, welche die Indianer hierher geführthatten, fragen, ohne daß mau ihn einer schwachen, ungeduldigenNeugierde zeihen könne.

Peter's Geschichte war bald erzählt. Er hatte sich bei denHäuptlingen eingestellt, ohne ihr Mißtrauen rege zu machen, undAlle waren der Ankunft der jungen Männer mit den Gefangenengewärtig. Sobald man sich überzeugt hatte, daß die beabsichtigtenOpfer entflohen, und zu Wasser entflohen waren, schickte man Ab-theilungen nach den verschiedenen Landspitzen ab, um ihnen denWeg abzuschneiden. Ein Theil folgte in Canoes, da sie aber we-niger verwegene Schiffer waren, als der Bienenjäger, erreichten siedie Enge erst, als die Flüchtlinge sie bereits eine Zeitlang hintersich hatten.

Peter selbst hatte sich Bärcnfleisch und etwa zwanzig Häupt-lingen zugesellt, welche über die Halbinsel eilten, sich vor derSaginaw-Bai Canoes verschafften, und drei Tage vor der Ankunftder Weißen an der koiiits uux Lurquos ausliefen, derselbenStelle, welcher unsere Gesellschaft sich jetzt näherte.

Des Wartens müde, und ungewiß, ob die Blaßgcsichter nichtbereits einen Vorsprung vor ihnen gewonnen hätten, war Bärcn-fleisch in den Fluß weiter unten getreten, um dort Wache zu halten,während Peter mit drei jungen Männern und einem Canoe an derPointe blieb, um nach den Flüchtlingen zu spähen.

Der große Häuptling hatte eine Ausrede gefunden, um diesejungen Männer an das Ende der Bai zu senden, wo sie ein anderesCanoe suchen sollten, so daß er ganz allein aus der Pointe blieb.Die Indianer waren kaum aus seinen Augen verschwunden, als