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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
Entstehung
Seite
557
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Wir werden es bald hören," rief le Bourdon.In zehnMinuten sind sie uns zur Seite."

Die zehn Minuten waren kaum vergangen, als die drei Ea-nocs sich vereinigten. Man band sie an einander, und das vonPeter wurde in die Mitte genommen. Der Bienenjäger sah ausden ersten Blick, daß die Reise der Indianer eine sehr rasche ge-wesen sein müsse, denn ihr Eanoe war nicht nur ganz anders ge-baut, sondern entbehrte auch aller der Vorrichtungen, Bequemlich-keit und Vorräthe, welche eine längere Fahrt nothwendig machte.

Der Bienenjäger enthielt sich jedoch jeder Frage, sondern zün-dete seine Pfeife an, that einige Züge und überreichte sie dannhöflich dem Häuptlinge. Peter rauchte eine kleine Weile und gabsie seinerseits Taubenflügcl, welcher sich dieses Genusses eben sosehr zu freuen schien, als ein Anderer in der Gesellschaft.

Mein Vater glaubt nicht an seine Abstammung der Juden?"sagte le Bourdon lächelnd, denn er wünschte das Gespräch in Gangzu bringen, obgleich er entschlossen war, keine weibische Neugierdean den Tag zu legen.

Wir arme Indianer, Bourdon, grade wie der große Geist unsmachen, das Beste. Nicht ändern können, was Manitou thun.Wenn er uns nicht machen Juden, wir nicht Juden sein können.Wenn er uns machen Indianer, müssen sein Indianer. Ich selbstglauben, ich sein Indianer und nicht Blaßgcsicht sein brauchen.Können Blaßgesicht jetzt lieben, grad wie Indianer lieben."

O, ich hoffe, dieß ist wahr, Peter," rief Margaret, derenschönes Gesicht vor Entzücken glühte, als sie diese Worte hörte.So lange Euer Herz dieß Euch sagt, dürft Ihr gewiß sein, daßder Geist Gottes in Euch ist."

Peter antwortete nicht, in seinem Auge aber spiegelte sich derEindruck des neuen Gefühls, welches sich seiner Seele jetzt be-mächtigt hatte. Was den Bienenjäger betrifft, so trat er Marga-rets Ueberzeugung oder Gefühlen in dieser Hinsicht nie entgegen,