Die Nacht war »och nicht angebrochen, und Peter schlug vor, mitden Canoe's in den Schirm der Pflanzen zu treten, und da zubleiben, bis es minder gefahrvoll wäre, die Fahrt fortzusetzen.Dieß geschah, und nach wenigen Minuten waren die drei kleinenBarken in dem Verstecke geborgen.
Die Frage stellte sich nun dar, ob man die Flüchtlinge bemerktund ihrem Fortschreiteu absichtlich kein Hinderniß in den Weg ge-legt habe, da jeder Zoll flußabwärts sie der großen Schaar ihrerFeinde näher führte.
Peter verhehlte feine Besorgnisse in dieser Beziehung nicht,denn cs schien ihm unwahrscheinlich, daß irgend ein Strich in derNähe der Mündung des Kalamazoo in einem so wichtigen Angen-blicke unbewacht sein sollte. Wie es sich später herauSstellte, wardieser Theil des Flusses allerdings bewacht, die jungen Männeraber, welche Peter und Margaret gesehen, hatten Lärm gemacht,und die Nachricht verbreitete sich, wo die Flüchtlinge zu findenseien, so daß die Wachen entlang des Flusses ihre Posten verließen,um sich bei der Gefangennehmung zu betheiligeu. Durch solche ge-heime, unvorgeschene Mittel schützt oft die Vorsehung die, welchesie ihres besonder» Beistandes würdigt, und durch ihre stille Lei-tung der Begebenheiten vereitelt sie die scharfsinnigsten Berechnun-gen der Kunst.
Der Bienenjäger fühlte sich fieberhaft getrieben, die Weiterreisezu beschleunigen. Nachdem man eine halbe Stunde in dem Versteckegeweilt hatte, schlug er vor, mit den Canoe's auf eine der offenenDurchfahrten abzuhalten, deren cs viele in dem Geröhre gab, unddie Fahrt fortzusetzen.
Peter war im Besitz eines gehörigem Antheils indianischer Ge-duld, und hielt die Stunde für zu früh. Le Bourdon aber, derdas Mißtrauen, welches ihm sein Gefährte einflößte, noch nichtganz beschwichtigt hatte, forderte Gershom auf, ihm zu folgen, undbegann in eine der erwähnten Durchfahrten hinabzurudern. Dieser