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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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Bericht war hinreichend klar, und überall trat der Scharfblick unddie Verschlagenheit des geübten Jägers und Spähers hervor. Wirwerden cs nicht versuchen, seine Worte mitzutheilen, denn dicßwürde zu viel Raum wegnehmen, im Wesentlichen lautete seineErzählung folgendermaßen.

Die vornehmsten Häuptlinge waren, wie bereits angcdeutctworden, auf Befehl des Bärenflcisch den jungen Männern den Ka-lamazoo hinab gefolgt, und eine Abtheilung war über den Flußgegangen, sobald sich eine günstige Stelle fand. Auf diese Weiserückten die Indianer vor, spähetcu den Fluß entlang und unter-suchten jede Stelle, wo sich ein Canoe bergen konnte. Zwischenden verschiedenen Nbtheilungen waren Läufer in steter Bewegung,um Allen über die Erfolge der Nachforschungen Nachricht zu geben,und da Taubcnflügel die Rolle eines Läufers übernommen hatte,verkehrte er mit Mehreren, denen er absichtlich in den Weg tratund solche erfundene Nachrichten mittheilte, welche wesentlich dazubeitrugen, die jungen Männer auf ihrer falschen Spur stets weiterzu führen.

Auf diese Weise zog die Hauptschaar der Wilden in den erstenanderthalb Tagen den Fluß hinab, und legte, dessen Windungenfolgend, gegen sechzig Meilen zurück. Hier verließ Tanbenslügcldie Rothhäute, und wendete sich wieder flußaufwärts, um nach sei-nen Freunden zu sehen. Von Peter wußte er Nichts zu berichten,er hatte ihn weder gesehen, noch hatte er gehört, was aus ihm ge-worden.

Auf seinem Wege flußaufwärts war Taubeuflügel mehrerenIndianern begegnet, Läufern, wie er selbst, wenigstens dem Scheinenach, oder Spähern, welche nach den Flüchtlingen ausschauten.Es war ihm nicht schwer geworden, diese Leute zu täuschen. Keinervon ihnen hatte zu Krähensedevs Schaar gehört, und er war ihnenAllen fremd. Mit seinem wahren Charakter unbekannt, nahmen