sie seine Berichte ohne Mißtrauen hin, und gehorchten den Befehlen,mit welchen er vorgeblich betraut war, ohne allen Anstand.
So gelang es Tanbenflügel, alle Späher, denen er begegnete,von dem Flusse zu entfernen, indem er ihnen sagte, man habe hin-reichenden Grund, anzunchmcn, die Blaßgcsichtcr seien landein-wärts geflohen, und Bärenfleisch wünsche, man möge ihre Spur zufinden suchen.
Diese falsche Richtung deutete er Allen an, und es gelang ihmin dieser Weise besser, als er selbst gehofft hatte, die Ufer des Ka-lamazoo von allen Spähern und Feinden zu säubern. Dennochtraf er mit Vielen nicht zusammen, von denen er wußte, daß sieauSgezogen, und thcils noch im Rücken der Schaar, theils auf einebedeutende Entfernung »ach vorncn waren, sie konnte er dahernatürlich nicht auf einen falschen Weg leiten. In der That wardie Zahl der Indianer so groß und die der Weißen so gering, daßes leicht war, den Pfad mit jungen Kriegern zu bedecken, dereneinzelne Abtheilungen stark genug »rare», zwei Männer und ebenso viele Frauen gefangen zu nehmen. »
Nachdem Taubenflügel von seinem Thun Rechenschaft abgelegthatte, ging er zu seinem Vorschläge hinsichtlich des künftigen Ver-haltens über. Nach seinem Bcdünken mußte die Familie noch dieseNacht die Canoes besteigen und ihre Flucht bewerkstelligen, indemsie flußabwärts und den Feinden gerade entgegen ging.
Dicß klang auffallend, es schien jedoch keine andere Wahl übrigzu sein. Der Weg durch die Halbinsel war jedenfalls für die Frauenzu beschwerlich, und man konnte mit Gewißheit annehmen, daß ihreSpur entdeckt würde. Wer mit den amerikanischen Indianern undihren Sitten nickt bekannt ist, wird es auffallend finden, daß aufeiner so weiten Strecke die Spuren einer so kleinen Gesellschaftnicht nnentdeckt sollten bleiben können, dennoch war dem so. Werdie Wachsamkeit und den Scharfsinn dieser Wilden nicht kennt,muß cs für eben so wahrscheinlich halten, daß man der Spur eines