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Anfangs ziemlich werden wie Squaw, aber das bald anders sein.Ich glauben, das grad so sein bei Blaßgesicht. Müssen nicht Squawsein, Bourdon. Das schlecht für Krieger. Wissen, was Ihr thunmüssen, um zu essen. —- Ah, Ihr da sehen?"
Bei diesen Worten deutete er auf einen Gegenstand, der lang-sam flußabwärts schwamm, da die Strömung in diesem Theile desKalamazoo besonders träge war.
„Das nicht ein so fett Bock, wie Ihr je einen sehen, he?"
In der That hatte der Indianer einen Bock, deren es in denLichtungen in Fülle gab, geschossen, an den Fluß getragen, ein klei-nes Holzfloß gemacht, seine Beute daraus gelegt und das Floß dannso abtreiben lassen, daß er vor ihm ankommcn mußte, um die La-dung an der gehörige» Stelle in Empfang zu nehmen.
Als der Bock an das User gebracht worden war, fand man,daß der Indianer sich der Eigenschaften seiner Jagdbeute nicht mitUnrecht gerühmt hatte. Was mehr war, er hatte die Zeit und dieMittel, welche den Flüchtlingen zu ihrem Unterhalte blieben, sogenau berechnet, daß seine Gabe gerade in dem Augenblicke kam,wo man ihrer bedurfte. Darin bewährte er jedoch nur die Sorg-falt des erfahrenen, treuen Jägers. Neben dem Kriegspfad ist der„Jagdgrund" das Gebiet, wo der Indianer sich Ruhm erwirbt,denn Handlungen und Thaten überragen bei den Wilden weit dierein geistigen Eigenschaften, und stellen die Redekunst, so sehr sieauch von ihnen geachtet wird, und die Weisheit an dem Bera-thungsfcucr sehr in Schatten. Und auch bei uns zeigt sich eineHinneigung dieser Art. Der gewöhnliche Mensch, der solchen Ge-fühlen stets unterworfen ist, hält Thaten, die auf die Sinne unddie Phantasie wirken, bei weitem höher, als Eigenschaften, welchedie Vernunft allein zu würdigen vermag. Die Unwissenheit behaup-tet ihre negative Gewalt in allen Verhältnissen des Lebens.
Taubenflügel ließ sich nun heran, diejenigen Mittheilungen zugeben, welche der Stand der Dinge nothwendig machte. Sein