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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
Entstehung
Seite
516
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Gut, gut, Chippewa, ich glaube, es wirb nicht leicht sein,Euch aus diesem indianischen Gefühle herauszureden. Was ist aberaus den Rothhänten geworden, welche meine Hütte verbrannt undden Missionär und den Korporal getödtet haben?"

Viele hier herum, meiste gehen aber Fluß hinab. Wohl glau-ben, Bourdon? Häuptlinge dort sein, die thörig genug zu denken,Ihr sein fortgeslogen auf Flügel von Bien'."

Die Verachtung, welche die Leichtgläubigkeit und Unwissenheitder Andern dem Chippewa cinflößte, sprach sich in seinen Blickenaus, obgleich er sic nicht in der lärmenden Weise laut werden ließ,wie wohl ein weißer Mann seiner Klasse gethan haben würde. Fürihn war le Bourdon ein guter Kamerad, aber kein Zauberer, under verstand jetzt von der Bicncnjagd genug, um über das Verfah-ren hierbei irgend einen Zweifel zu hegen. Sein Freund hatte ihmoft die Freude gemacht, ihn Stundenlang durch das Fernrohr sehenzu lassen, so daß der Geist dieses Wilden gegen die Schwächen,welche sich der meisten Glieder der großen Rathsversammlung be-mächtigt hatten, sehr gnt geschützt war.

Demzufolge ergötzte den Chippewa die Ansicht mehrerer Häupt-linge, le Bourdon sei von den Bienen weggctrageu worden, aber eräußerte dieses Behagen ganz auf indianische Weise.

Desto besser, desto besser, Taubenflügel," versetzte le Bour-don,und ich hoffe, sie nehmen meinen Winkel und folgen meinemStock in die Ansiedelungen hinab."

Die Meisten gehen, das wahr sein, Andere aber auch nichtgehen. Viele Jnschins noch in dieser Theil der Lichtung."

Was werden wir dann aber beginnen? Wir werden baldMangel an Nahrung haben. Die Fische beißen nicht mehr an,wie früher, und ich habe alle Eichhörnchen getödtet, die ich fin-den konnte. Ihr wißt, daß ich nicht zu meiner Büchse greifendarf."

Nicht Squaw sein, Bourdon. Wenn Jnschin heirathcn, er