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vor Augen, welcher mit seinem letzten Nthemzuge seine Feindesegnete.
Die stille, ländliche Scenerie und die wilden Leidenschaften,welche die Indianer in so hohem Grad entflammten, hatten wenigmit einander gemein. Die ganze Landschaft war von dem Lichteeines klaren, warmen Sommertags übcrgossen. Dich find Stun-den, wo die Erde an entlegenen, der frevelhaften Menge nicht zu-gänglichen Theilen wahrhaft ein Heiligthum zu sein scheint. DieBienen summen um die Blummcn, die Vogel zwitschern in demLaubwerk der Bäume und in dem duftigen Gebüsche, und selbstdie silberklare, sprudelnde Quelle scheint von dem Leben durch-drungen, welches den Ruhm Gottes verkündet.
Was die Familie in dem Honigschlosse betrifft, so hatte ihrseit vielen Monden das Glück nicht so freundlich gelächclt, wie indiesen Stunden. Dorothea verstand und theilte ganz die Gefühleder jungen, reizenden Gattin, während Gershom's Bruderliebe sichin inniger, zärtlicher Weise kund that. Er hatte seine besten Kleiderangelegt, wie dieß auch die Frauen gethan hatten, die zierlich, ob-gleich bescheiden gekleidet waren, und Gershom hatte jenes ernstruhige und still behagliche Aussehen, das man bei Leuten seinerKlasse in dem Staate, welchem er entstammte, so häufig findet.
Die Besorgnisse, welche sie in der letzten Zeit gehegt, warenfür den Augenblick vergessen. Alles um sie her hatte ein so fried-liches Aussehen, das Gewölbe über ihnen war so wolkenlos, so un-getrübt blau, das Licht des Tages war so mild und doch so glanz-reich, die Lichtungen hatten etwas so ländlich Malerisches und demgesitteten Leben Aehnliches, daß man in dem jetzigen Genüsse allerSorgen vergaß.
Der Art war der Augenblick, als Peter rasch vor le Bourdonund Margaret trat, die im Schatten der Eichen an der Quellesaßen, und sich eine mit all' den glanzreichen Farben der jungenLiebe geschmückte Zukunst ausmalten.