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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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samkeit erscheint, war in seinen Augen nichts weniger, als strengeGerechtigkeit.

Die Worte, die Grundsätze, die Gebete, und mehr, als Alles,das Beispiel des Missionärs brachten, so weit es sich von mensch-lichem Einflüsse handelt, diese Veränderung hervor, aber die All-macht Gottes war unerläßlich, wenn der innere Mensch neu ge-boren werden sollte. Wir wollen nicht sagen, daß es eines Wun-ders bedurft hätte, um einen Indianer besseren Gefühlen zugäng-lich zu machen, denn das, was sich täglich begibt, und was Allenbegegnen kann, fällt dem Bereiche des gewöhnlichen Wirkens dergöttlichen Vorsehung anheim und kann eigentlich nicht so bezeichnetwerden, wir wollen nur andeuten, daß keine ausschließlich mensch-liche Macht im Stande gewesen wäre, das geistige Auge so zu er-hellen , alle Ansichten so zu verändern und das Herz eines solchenMannes so zu mildern und zu sonstigen, wie dieß so rasch beiPeter der Fall war. Der Weg war vielleicht nach und nach durchdie bereits erwähnten Mittel angebahnt worden, aber die großeUmwandlung kam so plötzlich und so mächtig, daß er so zu sagenim Nu ein ganz anderes Wesen ward. Solche Sinnesänderungensind nicht selten, und obgleich der Weitling in seiner Selbstzu-friedenheit geneigt sein mag, darüber zu spotten, dürste es dasKlügste sein, sich mit hingcbendem Gemüthe Kräften und Ein-flüssen zu fügen, welche das menschliche Fassungsvermögen über-schreiten.

In diesem Gemüthszustande verließ, wie bemerkt, Peter dieSchaar, sobald das Schicksal des Missionärs entschieden war. Seinunmittelbarer Zweck war, die Weißen, welche sich noch in den Lich-tungen anfhieltcn, zu retten, denn Gcrshom und Dorothea theiltenjetzt seine guten Absichten mit dem jungen Paare.

Obgleich er rasch und beinahe in einerLuftlinie" entlangeilte, hielt sein Fuß kaum Schritt mit seinen Gedanken. Währenddieses raschen Ganges stand ihm stets das Bild eines Mannes