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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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eine bettelt, wirft man ihm die Schale an den Kopf und nennt ihneinen Hnnd.

Glaubt ihr, meine Häuptlinge würden euch zwischen zweiso elende junge Bäume aushängen, wie diese dort? Nein! Siewürden es verachten, eine so jämmerliche Marter anzuwendcn! Siewürden die Wipfel der zwei höchsten Tannen aneinander ziehen,Bäume, die hundert und fünfzig Fuß hoch sind, sie würden ihrenGefangenen an die höchsten Neste binden, daß die Krähen und Ra-ben ihm die Augen auspickten.

Aber ihr seid erbärmliche Indianer. Ihr wißt nichts. Wennihr euch auf Besseres verstündet, würdet ihr einen großen Tapsernnicht mit so elender Qual heimsuchcn. Ich speie euch an und nenneeuch Sguawe. Die Blaßgesiäiter haben Weiber aus euch gemacht.Sie haben eure Herzen herausgenommen und Stücke Hundefleischan deren Stelle gebracht."

Hier mußte der Korporal, welcher mit einer Erregung sprach,die seinen Worten angepaßt war, innc halten, da es ihm an Athemfehlte. -

Diese Ausfälle fanden, so seltsam dieß auch scheinen mag,großen Beifall unter den Indianern. Allerdings hatten nur sehrWenige verstanden, was vorgebracht worden war, nicht ein Einzigerhatte vielleicht Alles verstanden, aber die Art und Weise, wiecs vorgebracht wurde, fand allgemeine Bewunderung. Als maneinige jener Artigkeiten übersetzte, lies ein leises, aber bedeutsamesGemurmel des Grolles durch den Kreis, besonders machte dashöhnische Erwähnen der Art, wie die Weißen die Rothhäute be-wältigt hatten, einen tiefen Eindruck.

Man hört die Wahrheit stets ungern, und der Einzelmensch,wie das Volk, welche tausend kränkende Lügen mit Verachtung be-handeln, fühlen mit zornkochendem Herzen einen Vorwurf lautwerden, welchen sie als verdient anerkennen müssen.

Demungeachtet ward der Zorn, welchen des Korporals bittere