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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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Ehre nicht haben, denn cs sind keine Pappuse hier. Wir fürchten,unsere jungen Männer in Euer Fleisch schiefen zu lassen. Sie sindstark und könnten Euch tödteu. Wir wünschen, Euch zwischen denjungen Bäumen sterben zu lassen, denn dich ist Euer Recht, da Ihrein so tapferer Krieger seid.

Bruder, wir halten Euch viel höher, seit Ihr das Wiesel ge-tödtct und unsre jungen Männer verwundet habt. Wenn alle eureKrieger zu Chicago so kühn gewesen wären, hätte Amsel das Fortnicht nehmen können. Ihr würdet viele Scalpe gerettet haben.Dich ermnthigt uns. Es läßt uns glauben, der große Geist wolleuns zu Hilfe kommen, und wir seien im Staude, alle Blaßgesichterzu tödteu.

Wenn wir euren Ansiedelungen näher kommen, hoffen wirnicht, so viele Tapfere zu finden, wie Ihr seid. Man sagt uns, wirwürden Männer finden, welche davon laufen und winseln, wieSquawc. Es wird kein Vergnügen sein, solche Männer zu mar-tern. Wir martern weit lieber einen tapfern Krieger, wie Ihr,der uns durch seine Mannhaftigkeit zur Bewunderung zwingt.

Wir lieben unsere Sguawe, aber nicht aus einem Kricgspfade.Sie sind am besten in der Hütte, hier aber brauchen wir Männer.Ihr seid ein Mann, ein Tapferer, wir ehren Euch.

Denuoch glauben wir, wir dürsten Euch schwach machen. Eswird nicht leicht sein, wir hoffen aber, es gelingt uns. Wir wollencs versuchen. Wir halten Euch vielleicht uicht mehr so hoch, wcunes uns gelingt, wir werden Euch aber stets einen Tapfern nennen.Ein Mann ist kein Stein. Wir Alle haben Gefühl, und wenn wirunser Möglichstes gethan haben, kann Niemand mehr fordern. Soist es bei den Indianern, wir glauben, cs müsse auch so bei denBlaßgesichtern sein. Wir wollen cs versuchen und sehen, wiees ist."

Der Korporal verstand wenig von dieser Anrede, obgleich ihmdie Vorbereitungen mit den jungen Bäumen und die Anspielungen