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llngqne heimlich, den Gefangenen weiter anzugchen, um zn sehe»,ob der Gefangene in diesen Gesinnungen beharre.
„Bruder, ich habe gesagt, wir seien Indianer," begann Wie-sel abermals mit so demüthigcr Miene und so sanfter Stimme,daß ein Fremder sich leicht dem Glauben überlassen hätte, er wolleden Gefangenen trösten, und nicht cinschüchtcrn. „Dich ist wahr.Wir find nichts, als arme, unwissende Indianer. Wir können un-sere Gefangene nur nach indianischer Art martern. Wären wirBlaßgesichter, so verständen wir dicß besser. Wir haben den Medi-zin-Priester nicht gemartert. Wir fürchteten, er möchte über unsereUngeschicklichkeit lachen. Er wußte sehr viel. Wir wissen nur we-nig. Wir thnn, so gut wir können.
„Bruder, wenn die Indianer thnn, so gut sie können, sollteein Krieger ihre Ungeschicklichkeit vergessen. Wir wünschen Euchauf eine Weise zu martern, welche Euch Gelegenheit gibt, zu be-weisen , daß Ihr ganz Mann seid. Wir wünschen Euch zu mar-tern, daß Ihr Euch über den Schmerz erhaben zeigen, und unserejungen Männer zu dem Glauben veranlassen könnt, Eure Mut-ter sei keine Squaw gewesen, — cs sei nichts von der Squawin Euch.
„Wir thnn dicß zu unserer, und zumal zu Eurer eigenen Ehre.Es ist eine Ehre für uns, einen solchen Gefangenen zu haben. Esist eine Ehre für Euch, ein solcher Gefangener zn sein. Wir wer-den thnn, so gut wir können.
„Bruder, es ist hohe Zeit, zu beginnen. Die Marter wirdlange Zeit hinnchmen. Wir dürfen dem Medizin-Priester keinen zugroßen Vorsprung ans dem Pfade zu den glücklichen Jagdgründcnvor Euch-"
Hier trat eine sehr unerwartete Unterbrechung ein, welche derBeredsamkeit Ungqne's rasch ein Ziel setzte.
Der Wilde hatte sich in seinem Eifer, einen fühlbaren Ein-druck hervorzubringen, dem Gefangenen bis aus die Länge seines