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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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wähnten Stelle cntgegenschritt.Er wird ein Blaßgeflcht sterbensehen, und hören, dc>ß die Zahl unserer Feinde abermals um Eineugeringer ist."

Diese höhnische Bemerkung würdigte Peter keiner Antwort,sondern ging schweigend dem Platz entgegen, welchen man dem vonseiner Wache umgebenen Missionär angewiesen hatte. Ungque tratnun vor, und sprach:

Die Zeit ist gekommen, wo der Medizin-Priester der Blaß-gesichter den Geistern seines Volkes folgen wird, welche ihm voran-gegaugen sind," sagte er.Der Pfad ist lang, und wenn er nichtbald ausbricht und schnell geht, wird er sie schwerlich einholcn. Ichhoffe, er wird einige von denen, welche den Sohn seines großenGeistes getödtet haben, verhungert und mit wunden Füßen aus demWeg antreffeu."

Ich versteh' Euch," versetzte der Missionär nach wenigen Mi-nuten, denn diese Mittheilung hatte ihn, obgleich er darauf gefaßtwar, tief erschüttert.Meine Stunde ist gekommen. Mein Lebenschwebte in steter Gefahr, seit ich den Fuß auf dieses heidnische Ge-biet gesetzt habe, und wenn es des Schöpfers Wille ist, daß ich jetztsterben soll, beuge ich mich diesem Beschlüsse. Vergönnt mir einigeMinuten, daß ich zu meinem Gott bete."

Ungque deutete durch ein Zeichen an, daß dieser Wunsch ge-währt sei. Der Missionär entblößte sein Haupt, und erhob seineStimme abermals zum Gebete. Anfangs war sie ein wenig bebend,dann aber wurde sie fester, und bald war sie so rein und klar, wiegewöhnlich.

Er bat zuerst um Gnade für sich, gab all sein Hoffen dem gro-ßen Sühnopfer anheim, und bekannte, wie weit er von jener Hei-ligkeit entfernt sei, welche allein ihn würdiger machen konnte, vorGottes Antlitz zu treten.

Als er dieser Pflicht Genüge gethan, betete er für seine Feinde.Er bediente sich hierbei seiner Muttersprache, Peter verstand aber