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fast jedes Wort, das er laut werden ließ. Er hörte für sein eigenesVolk beten, er hörte seinen eigenen Namen nennen und den Verur-theilten zu seinen Gunsten zu dem Maniton flehen.
Nie hatte dieser außerordentliche Wilde seine Seele so erschüt-tert gefühlt. Die Vergangenheit kam ihm wie ein Traum por,während die Zukunft in einem Lichte glänzte, das noch von Wolkennmdüstert war.
Hier hatte er ein lebendiges Beispiel jenes göttlichen Geistesder Liebe und des Wohlwollens vor sich, er sah das Wort hier ver-wirklicht, das ihm schon so oft als wundervoll erschienen war. Hierwar kein Jrrthum möglich. Dort kniete der Gefangene, und seineWorte stiegen klar, deutlich, flehend durch das verhüllende Laub-werk zum Throne Gottes empor.
Sobald die Stimme des Missionärs verstummte, senkte dergeheimnißvolle Indianer sein Haupt, und schritt hinweg. Er warjetzt machtlos. Sein Ansehen konnte den Gefangenen nicht mehrretten, und der Anblick, welcher vor wenigen Tagen noch seineAugen erfreut hätte, war ihm jetzt peinlich, unerträglich.
Er hörte den einzigen Schlag mit dem Tomahawk, welcherdas Gehirn des Opfers zerschmetterte, und schauderte vom Kopsbis zu den Füßen. Zum ersten Mal überkam ihn eine solcheSchwäche. Für den Missionär aber gruben die Mörder ans Ach-tung vor seinem Thun und Streben ein Grab, und senkten seinenverstümmelten Körper auf der Stelle ein, wo er gefallen war.
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