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'zu, und als er sie vernommen hatte, ging er abseits und senkte seinHaupt in Nachdenken.
Es ist beachtenswertst, daß keiner der Wilden einen der lee-ren Einwürse gegen die Menschwerdung des großen Geistes lautwerden ließ, wie es wohl in einem solchen Kreise gesitteter Men-schen der Fallgewesen wäre. DenJndianern schien dieß nicht schwie-riger und unbegreiflicher, als so Vieles, was sic um sich her sahen.
Erst wenn die Menschen anfangen, sich mit dem Scheine derPhilosophie zu umkleiden, — erst wenn sie sich einbilden, weil sieein wenig wissen, das ganze Buch der Weisheit sei ihr Eigenthum,— dann erst werden sie zweifeln. Es gibt keinen Sterblichen ansder weiten, schönen Erde, welcher nicht täglich, stündlich Dingesieht, die eben so weit über dem Bereiche seiner Fassungskraft ste-hen, wie diese Kunde von der Menschwerdung Christi und die ganzeDreisaltigkeitslehre, und doch beruhigt er sich bei dem, was er vorden Angen hat, weil er damit vertraut ist und es stets sicht, wäh-rend er an allem andern häkelt und zweifelt, obgleich dieselbe un-bekannte, unerklärliche Ursache Alles verhüllt. Die tiefste Wclt-weisheit verliert sich bald in diesem allgemeinen Geheimniß, und fürdas Auge der hingebendcn Seele ist Alles ringsum eine Art Wun-der, das seinen Grund in der Allmacht Gottes hat.
Während die rothen Männer jedoch in dieser Weise geneigtwaren, die Ueberliefernngen der Blaßgesichter zu achten, verloren sieihre eigenen Absichten und Zwecke nicht aus den Augen.
Die ersten Häuptlinge traten jetzt zusammen, und hielten einekurze Berathung. Peter wurde zwar in ihre Mitte eingeladen, erhielt sich jedoch fern, und überließ Bärenfleisch, Eichenast undUngque die Leitung der Dinge. Die Frage war, ob es bei derursprünglichen Absicht, diesen Medizin-Priester in die Zahl derOpfer cinzuschließen, sein Bewenden haben solle, oder nicht. Eineroder Zwei sprachen ihre Zweifel aus, die Ansicht des Rathes waraber gegen sie.