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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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Wir sollen denen Gntcs thun, welche uns schaden, weil dergroße Geist es befohlen hat. Fragt euer eigenes Herz, ob dich nichtrecht ist? ob es wie Worte klingt, die von ander» als denen ge-sprochen werde», die von den Maniton selbst gelehrt worden sind?Die Teufel rufen uns zur Rache auf, Gott aber befiehlt uns, zulieben.

Es ist leicht, denen Gutes zu thun, die uns Gutes thun, esgreift aber das Herz mächtig an, denen Gutes zu thun, welche unsUebles zusügcn!

Ich habe euch von dem Sohne des großen Geistes gesprochen.Er kam auf die Erde und sagte uns mündlich alle diese großenWahrheiten, er sagte, nächst der Pflicht, den Manitou zu liebe»,seien wir gehalten, unser» Nächsten zu lieben, sei er Feind oderFreund, es sei unsre Pflicht, ihn zu lieben und ihm alles Gute zuthun, was wir ihm thun können.

Wenn kein Wildpret in seinem Wigwam ist, sollen wir denHirsch von unser» eigenen Pfählen nehmen, und ihn innerhalb derscinigen tragen.

Warum bin ich hierher gekommen, Euch dicß zu sagen? Alsich zu Haus war, wohnte ich unter einem guten Dache, in Fülleund schlief in einem warmen, weichen Bette. Jbr wißt, wie es hierist. Wir wissen heute nicht, was wir morgen essen werden. UnserLager ist hart und unsre Dächer sind von Rinde. Ich bin gekom-men, weil der Sohn des Manitou, der aus die Erde niederstiegund unter den Menschen lebte, cs befohlen hat. Er hat den Me-dizin-Männern geboten, anszuziehen und allen Nationen, allenStämmen, allen Farben die Wahrheit zu verkündigen, ihnen zusagen,liebt die, welche euch hassen und vergeltet Böses mit Gu-tem. ""

Da Pastor Amen einen Augenblick innc hielt, um Athem zuschöpfen, benützte Ungqne, welcher bemerkte, daß Peter in seinemGeistennschlüssig war, und der sich vor Allem getrieben fühlte,