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dem geheimnißvollen, stammlosen Häuptling entgegen zu treten,diese Gelegenheit, das Wort zu ergreifen. Ohne diese Pause würdedie Erziehung des Jndiamrs jede Unterbrechung unmöglich ge-macht haben.
„Ich öffne meinen Mund, um zu sprechen," sagte das Wieselin dem dcmüthigsteu Tone. „Was ich sage, gilt nicht dem Ohreder weisen Häuptlinge. Es ist thöricht, aber mein Geist zwingtmich, es zu sagen. Will uns der Medizin-Mann der Blaßgesichterzu verstehen geben, der Sohn des großen Geistes sei aus die Erdegekommen und habe unter Menschen gelebt?"
„Allerdings; dieß ist unser Glaube, und die Religion,welche wir glauben und lehren, kommt unmittelbar aus seinemMunde."
„Laßt den Medizin-Mann den Häuptlingen sagen, wie langeder Sohn des großen Geistes ans Erden blieb, und welchen Weger ging, als er sie verließ."
Dieser Frage Unggue's lag nur heuchlerische Hinterlist zumGrunde. Er hatte von dem Tode Christi gehört und von dem gro-ßen Sühnopfer wenigstens so viel gefaßt, als der Geist eines Wil-den zu fassen vermag. Er sah vorher, daß die Wirkung, welche dieAntwort hervorbrächte, einen Theil des Eindrucks wahrscheinlichvernichten würde, welchen der Missionär durch seine Lehre und seinGebet angenfällig hervorgebracht hatte.
Pastor Amen war ein Mann von seltener Einfachheit des Cha-rakters, und schien wegen der Wirkung seiner Antwort nicht ohneBesorgniß zu sein, dennoch nahm er keinen Anstand, sie zu geben,noch suchte er ein Umgehen der Frage oder eine Täuschung.
„Es ist eine demüthigende, traurige Geschichte, meine Brüder,— eine Geschichte, welche jedes Haupt beschämt zur Erde beugenmuß," antwortete er. „Der Sohn des großen Geistes kam unterdie Menschen, er that nur Gutes, und sagte denen, welche ihn hör-ten, wie sie leben, und wie sie sterben sollten. Zum Lohne für alles