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Die Zeit war gekommen, wo die Häuptlinge zur Ausführungihrer Pläne vorschreiten mußten. Peter, welcher von den Gebetendes Geistlichen zu Gunsten seiner Feinde in der tiefsten Seele er-griffen war, hatte seinen Platz ein wenig abseits gewählt undstand in Nachdenken über das, was er gehört hatte, verloren da.
Wenn irgend ein Gebot den Stempel göttlichen Ursprungs ansich trägt, ist cs dieses. Je mehr wir darüber Nachdenken, destoklarer und eindringlicher tritt uns diese Wahrheit entgegen. Derganze Gedanke der Erlösung Christi und des künftigen Lebens istin der Liebe gegründet, und eine solche Lehre wäre unvollkommen,wenn sie irgend einen Menschen von ihren Wohlthaten ausschlösse.Die zu lieben, welche dieses Gefühl erwicdern, ist etwas so natür-liches , daß es keines Gebotes in dieser Beziehung bedarf, dennLiebe erzeugt Liebe, wie Macht die Macht steigert. Die aber zulieben, welche uns hassen, und denen Gutes thun, welche bemühtsind, uns zu verderben, — dich überschreitet weit die sittlicheKraft des Menschen, wenn ihm nicht höherer Beistand zu Theilwird.
Dieser Gedanke setzte Peter in Verwirrung, und er unter-brach jetzt plötzlich das Beginnen der Häuptlinge, um sich einerFrage zu vergewissern, welche für ihn so ganz neu war. Ehe erjedoch diesen Schritt that, erbat er sich die Erlaubniß der vornehm-sten Krieger, und erweckte durch seine Auseinandersetzungen beiihnen selbst fast dieselbe Theilnahme an dem Gegenstände, von wel-chem er sich durchdrungen fühlte.
„Bruder Medizin-Mann," sagte der gcheimnißvolle Häuptling,indem er, von Bärenfleisch, Krähenfeder und einem oder zwei an-dern begleitet, dem Missionär näher trat, „Ihr habt zu dem großenGeiste der Blaßgcsichter gesprochen. Wir haben Eure Worte gehörtund sie haben unser» Beifall. Es sind gute Worte in dem Mundeines Mannes, welcher im Begriff ist, einen Pfad zu betreten, derin die unbekannten Länder führt. Dahin müssen wir alle eines