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stör Amen, der noch immer seine Seele im Gebete ergoß und sick-bemühte, Alles wieder auf den frühem Stand der Dinge zurückzu führen, ihn ohne Unterstützung ließ, sah er sich Plötzlich umringtund entwaffnet.
Von diesem Augenblicke an befolgte der Korporal eine andereTaktik. So lange er bewaffnet und vergleichsweise frei war, hatteer nur an Mittel gedacht, um Widerstand leisten zu könne», da ihmdiese jetzt aber fehlten, fügte er sich und rief seine ganze Entschlos-senheit auf, um die Folgen seiner Gefangenschaft in einer Weise zuertragen, die seinem Ncgimcnte Ehre machte.
Korporal Flint war jetzt zum dritten Mal ein Gefangener derIndianer, und er wußte bereits, daß er eben nicht der zärtlichstenBehandlung entgegen sehen durfte. Seine Ahnungen waren nichtsehr erfreulicher Art, er war aber entschlossen, das, was nicht zuändern war, mit männlicher Standhaftigkeit zu ertragen. Seineeinzige Sorge in diesem schrecklichen Augenblicke war die Ehre sei-nes Corps.
Mittlerweile setzte Pastor Amen sein Gebet fort. Sein Geist 'war mit der Pflicht, seine Andacht als Opfer empor zu senden, sobeschäftigt, daß er von Allem, was sich sonst begeben hatte, nichtswußte, er hatte des Korporals „Achtung!" — und „Ruhig!" —und „auf die linke Flanke" gänzlich überhört. Mit einem Worte,
—- der ganze Mensch war in sein Gebet versenkt, und wenn dießder Fall war, hätte man an seinem Ohr einen Sechspfüuder ab-schießcn können, ohne daß ihn dieß im geringsten gestört hätte.Nichts unterbrach daher seine Andacht, bis er auf seine Weise da-mit zu Ende war.
Als der würdige Missionär seine Seele in dieser Art gekräftigtund da um Beistand gebeten hatte, wo er ihn so lange zu suchenund zu finden gewöhnt war, setzte er sich ruhig auf einen Block,aus welchen die Wilden schon vorher den Korporal hatten Platznehmen lassen.