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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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Rechten noch zur Linken wendete, so daß ihnen das Schloß baldans dem Gesichte verschwand.

Als sie die Hälfte ihres Weges hinter sich hatten, führte dieRichtung ihres Pfades sie durch ein kleines Dickicht, oder vielmehrdessen Saum entlang, und der Missionär sah, zu seinem nicht ge-ringen Erstaunen, Taubenflügel in dem Buschwerke, der sich zueinem neuen Jagdausflugc anzuschicken schien.

Dieser junge Krieger war erst vor so kurzer Zeit von einemGauge dieser Art zurückgckehrt, daß nicht zu erwarten war, erwerde so bald wieder ausziehen. Auch war man nicht gewöhnt,ihn so früh am Tag auf die Jagd gehen zu sehen. Gewöhnlichschlief er zu dieser Stunde. Wie dem aber auch sein mochte,dort stand er und schaute auf die Gesellschaft, welche an ihm vor-überkam.

Sein Benehmen war jedoch so gleichgültig, und der Ausdruckseines Gesichts so kalt, daß Niemand auf die Vcrmuthung kam, erwisse etwas von dem, was beabsichtigt wurde.

Nachdem der Ehippewa sich überzeugt hatte, daß sein Freund,der Bienenjägcr, nicht zu denen gehörte, welche Peter folgten, wen-dete er sich ruhig weg, und begann den Stein seiner Büchse zu un-tersuchen. Der Korporal faßte sein Gehaben in das Auge, undfühlte sich durch dieses noch mehr ermuthigt, weiter zn schreiten,denn er konnte sich nicht denken, daß irgend ein menschliches Weseneine solche Gleichgültigkeit zur Schau tragen könne, wenn manauf Verrath sinne.

Peter schritt in der geraden Richtung auf deu Thalgrund zu,bis er die kleine, bereits geschilderte Wiesensläche erreicht hatte, dievon Wilden wimmelte. Einige standen oder faßen in Gruppenumher und unterhielten sich in der ernsten Weise des Indianers,die meisten aber hatten sich der Länge nach auf dem grünen Rasenausgestreckt und pflegten der Ruhe, wie der wilde Krieger so gern