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den Wäldern findet, sucht er dessen Scalp zu bekommen. Er hatdieß seit Jahren gethan, und viele hat er genommen."
„Dieß ist eine blutige Kunde, welche Ihr von Euch gebt,Peter, und es wäre mir lieber, Ihr hättet davon geschwiegen. Ichhabe schon früher Aehnliches von Euch erzählen hören, nachdemich aber mit Euch gelebt, und gegessen, und getrunken, und ge-schlafen, und in Eurer Gesellschaft gereist, hatte ich nicht nur ge-hofft, sondern bereits geglaubt, es sei nicht wahr."
„Es ist wahr. Ich wünsche die Blaßgesichter zu vernichten.Das muß geschehen, sonst vernichten die Blaßgcsichter uns. Wirhaben keine Wahl. Unsere oder die andere Nation muß vernichtetwerden.
„Ich bin ein rother Mann, mein Herz sagt mir, die Blaß-gesichter müßten sterben. Sie sind auf fremden Jagdgründen,nicht die rothen Menschen. Sie haben unrecht, wir haben recht.
„Aber, Bourdon, ich habe Freunde unter den Blaßgesichtern,und cs ist nicht natürlich, seine Freunde zu scalpiren. Ich begreifeNichts von der Religion, welche sagt, wir sollten unsere Feindelieben, und denen Gutes thun, welche uns hassen, es ist eine selt-same Religion.
„Ich bin ein armer Jndeaner, und weiß nicht, was ich denkensoll. Ich werde nicht glauben, daß Jemand dieß thut, ehe ich esgesehen habe. Ich begreife, daß wir unsere Freunde lieben sollen.Eure Squaw ist meine Tochter. Ich habe sie Tochter genannt, sieweiß cS, und meine Zunge hat keine zwei Spitzen, wie die derSchlange. Was sie sagt, meint sie, wie sie es sagt. Ich wollteeinst Eure junge Squaw scalpiren, weil sie ein Blaßgesicht-Squawwar und die Mutter von mehr Blaßgcsichtern werden konnte. Ichwill sie jetzt nicht scalpiren, meine Hand wird ihr nie ein Leid an-thun.
„Meine Klugheit wird ihr sagen, wie sie den Händen derrothen Männer, welche ihren Scalp suchen, entgehen soll. Auch