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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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lein kommen, um einige wenige Büffel zu tödten, oder nach Honigauszuschauen, oder den Biber zn sangen, beklagt sich der Indianernicht. Er gibt gern von seinem Ueberflnsse.

Die Blaßgesichter kommen nicht auf diese Weise. Sie kom-men nicht als Gäste, sie kommen als Herren. Sie kommen, und siebleiben. Jedes meiner fünfzig Jahre habe ich von neuen Stämmengehört, welche von ihnen der nntergchenden Sonne cntgcgengejagtworden sind.

Bourdon, viele Monde habe ich über dicß nachgcdacht. Ichhabe Wege zu finden gesucht, sie anfznhalten. Es gibt nur einen.Diesen Weg müssen die Indianer versuchen, oder ihre Jagdgründeden Fremden überlassen. Keine Nation gibt ihre Jagdgründe gernauf. Sie kommen von dem Manitou, und er wird sie einst wiedervon uns fordern. Was kann der rothe Mann sagen, wenn er sievon den Blaßgesichtern nehmen läßt? Nein, er darf dieß nicht thun.Wir müssen erst das Eine versuchen, das noch zn thun ist."

Ich glaube, ich verstehe Euch, Peter," bemerkte le Bourdon,als Wa-wa-nosh schwieg.Ihr meint Krieg! Krieg in der in-dianischen Art, Unbilden zu rächen, Krieg gegen Männer, Frauenund Kinder!"

Peter nickte beistimmend und fesselte seinen Blick auf desBienenjägcrs Gesicht, als wollte er in seiner Seele lesen.

Wenn ich also recht verstehe, so beabsichtigt Ihr und EureFreunde, die Häuptlinge und ihr Gefolge, die ich ans dem Prairien-Kreise gesehen habe, mit uns, einem halben Dutzend Weißen, unterwelchen zwei Frauen, die wir uns zufällig in Eurer Gewalt be-finden, anzufangen und uns zuerst die Scalpe zu nehmen?"

Zuerst? Nein, Bourdon! Peter's Hand hat seit Jahrenschon viele genommen. Er hat seinen Namen durch Thaten be-rühmt gemacht, und wagt sich nicht mehr in die Forts der weißenMenschen. Er schaut nicht nach Uankees aus, er schaut nach Blaß-gesichtcrn aus. Wenn er ein Blaßgesicht aus den Prairien oder in