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fälliger dar, als der stammlose Indianer näher kam, — so augen-fällig in der Thai, daß sie auch den übrigen betheiligten Beobach-tern alles dessen, was dieser außerordentliche Mann that und sagte,nicht entgehen konnten.
Margaret sah zuerst diese Veränderung und maß zuerst ihrBenehmen darnach ab. Sie that dicß, obgleich le Bourdon keineSylbe in dieser Beziehung gegen sie geäußert hatte, und trotz einergewissen weiblichen Verschämtheit, welche sie unter andern Umstän-den wahrscheinlich veranlaßt hätte, sich mehr in dem Hintergründezu halten.
Als Peter an der Quelle stehen blieb, um seinen Durst zulöschen, trat Margaret zuerst zu ihm und redete ihn an.
„Ihr scheint müde zu sein, Peter," sagte das junge Weib, undihre Stimme wie ihr Wesen verrieth die Schüchternheit ihres Ge-schlechtes, während ihre Theilnahme entschieden und unverkennbarzu Tage trat. Auch war Margaret nicht mit leeren Händen ge-kommen. Sie brachte ein schmackhaftes Gericht mit, wie der Mannder Wälder es liebt, — Fleisch, in seinem eigenen Safte gekochtund von mehreren kleinen Zugaben umringt, deren Bereitung dieKunst des gesitteten Lebens sie gelehrt hatte.
„Ihr scheint müde zu sein, Peter, und wenn ich mich nichtfürchtete, es zu sagen, würde ich hinzusetzen, Ihr scheint traurig zusein," sagte Margaret, indem sie den Teller auf einen höchst ein-fachen Tisch setzte, welcher für die Bequemlichkeit derer hier aufge-stellt war, die selten Stunden oder irgend eine Regel in Bezug aufdie Zeit ihres Mahles zu beachten pflegten. <— „Hier ist eineSpeise, welche Ihr liebt, und die ich eigenhändig bereitet habe."
Der Indianer blickte aufmerksam auf das schüchterne, reizendejunge Wesen, welches auf diese Weise herankam, um ihn zu er-quicken, und seine getrübte Miene verdüsterte sich noch mehr.
Er war müde und hungrig, und aß eine Zeitlang, ohne etwasAnderes, als seinen einfachen Dank laut werden zu lassen. Als