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sah ein, daß dieser Wilde eigenthümliche Mittel besaß, sich von deinzu unterrichten, was in den Lichtungen vorging, und seiner Red-lichkeit, seinem besten Willen durste er in jeder Hinsicht vertrauen.
Wenn der rothe Mann nicht leicht eine Beleidigung vergißt,so vergißt er nie einen Freundschaftsdienst. Dari» weicht er soweit als möglich von den Blaßgesichtern ab, welche jetzt seineIagd-gründe in Besitz genommen haben, denn diesen wohnt eine eben soaußerordentliche Steigung inne, Wohlthaten zu vergessen, als sie einzähes Gedächtniß für Beleidigungen haben.
Es war jetzt ziemlich klar, daß Taubcnflügel sich auf eine oderdie andere Art von einer drohenden Gefahr überzeugt hatte. Wärele Bourdon noch so vereinzelt und nur auf sich beschränkt gewesen,wie bei seinem ersten Zusammentreffen mit dem Chippewa, so hät-ten wahrscheinlich weder die Worte noch das Gehaben seines Freun-des einen tiefen Eindruck ans ihn gemacht, so wenig war er darangewöhnt, der Gefahren seiner Lage auf einer ferne» Grenze zu ach-ten. Dieß Alles war aber jetzt ganz anders. Margaret und seinePflichten gegen sie nahmen in seiner Seele den ersten Rang ein,dann kamen Dorothea und ihr Mann, als die Verwandten seinesgeliebten WeibeS. Die Absichten des Chippewa waren nicht zumißdeuten. Er wollte vor einer unmittelbaren Gefahr warnen, —und zwar einer Gefahr, welche mit dem Benehmen des geheimniß-vollen Häuptlings in irgend einem Zusammenhänge stand.
Die Anspielungen aus Peter's Lächeln und Ernst waren sehrleicht zu deuten, auch verstand der Bicncnjäger, daß er auf dasBenehmen des Indianers achten und diesem gemäß hoffen oderfürchten müsse.
Le Bourdon sollte nicht lange in Ungewißheit bleiben. Peterkam, nachdem Taubenflügel seit etwa einer halben Stunde seinLager ausgesucht hatte, und unser Held bekam ihn kaum zu Gesicht,so gewahrte er auch schon dessen gedankenvolle Züge und seineniedergeschlagene Miene. Diese Anzeichen stellten sich noch augen-